Verheerende Waldbrände in Norwegen: Helfer hoffen auf Regen und fürchten Blitze

Löschen sehr schwierig durch Winde und Trockenheit Vegetation von 3.000 Fußballfeldern bereits zerstört

Verheerende Waldbrände in Norwegen: Helfer hoffen auf Regen und fürchten Blitze © Bild: AP/Schroder

Im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände im Süden Norwegens hoffen die Helfer nun auf Regenfälle. Gleichzeitig wachse aber die Angst vor heftigen Gewittern mit starken Blitzeinschlägen, meldete die norwegische Nachrichtenagentur NTB. Seit Tagen wüten in der Nähe der Stadt Arendal mehrere Feuer. Starke Winde und extreme Trockenheit hatten für die Ausbreitung der Flammen gesorgt.

Wie die Regierung in Oslo berichtete, kämpften mehr als 100 Feuerwehrleute unterstützt von bis zu elf Hubschraubern und Sicherheitskräften vergeblich gegen die Flammen. Norwegens Justizminister Knut Storberget hatte am Freitag die Nachbarländer Schweden, Dänemark und die Europäische Union um Hilfe bei der Brandbekämpfung gebeten. Einige europäische Länder hätten angeboten, Löschflugzeuge zu schicken, sagte der Justizminister.

Die Waldbrände gelten als die schlimmsten seit dem Zweiten Weltkrieg. Sie zerstörten die Vegetation in einem Gebiet von der Größe von rund 3.000 Fußballfeldern. Viele Ferienhäuser mussten evakuiert werden. Angaben über Verletzte gab es zunächst nicht.

(apa/red)