Verheerende Stürme: Küsten am Indischen Ozean immer wieder von Zyklonen getroffen

Hunderttausende Tote in Bangladesch im Jahr 1970

Zyklone treffen immer wieder die Küsten des Indischen Ozeans. Beim bisher verhängnisvollsten Zyklon starben in Bangladesch im November 1970 Hunderttausende Menschen. Auch in den vergangenen Jahren wurden Tausende Opfer dieser Wirbelstürme:

15. November 2007: In Bangladesch kostet der Zyklon "Sidr" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Stundenkilometern mehr als 3.300 Menschen das Leben, Hunderte bleiben vermisst. Zwei Millionen Menschen werden obdachlos. Auch Burma ist betroffen.

26. Juni 2007: Zyklon "Yemyin" trifft Pakistan und hinterlässt 340 Tote. Nach heftigsten Regenfällen und zahlreichen Deichbrüchen werden 200.000 Häuser von den Fluten weggeschwemmt.

6. Juni 2007: Das Sultanat Oman erlebt den schwersten Sturm seit 60 Jahren, als Zyklon "Gonu" auch über dem Persischen Golf tobt. Folge: 61 Tote, 27 Vermisste und Schäden in Milliardenhöhe.

28. Oktober 2006: In Indien richtet Zyklon "Ogni" schwere Schäden an. Rund 12.000 Häuser und 300.000 Hektar Ackerland werden von den Überschwemmungen am Golf von Bengalen zerstört. 58 Menschen sterben, 60.000 werden obdachlos.

27. April 2006: Zyklon "Mala" trifft mit Windgeschwindigkeiten bis zu 230 Stundenkilometer Burma und Thailand. Mindestens 20 Menschen sterben, 14 werden vermisst.

(apa)