Verhandlungen über Magna Racino Zukunft:
Künftige Nutzung der Rennbahn noch offen

Entertainment-Center wird wie bisher weitergeführt Wirtschaftliche Erwartungen des Betriebs nicht erfüllt

Im Zusammenhang mit der Einstellung des Rennbetriebes im Pferdesportpark Magna Racino mit Saisonende 2007 hat die Stadtgemeinde Ebreichsdorf (Bezirk Baden) auf ihrer Homepage ein kurzes Statement von Manager Herbert Ripel veröffentlicht. "Sämtliche anderen Aktivitäten werden fortgesetzt", habe der Magna Racino-Geschäftsführer demnach im Gespräch mit Vbgm. Günter Czompo (S) versichert.

Verhandlungen über Magna Racino Zukunft:
Künftige Nutzung der Rennbahn noch offen

Magna-Gründer Frank Stronach verhandelt diese Woche über die künftige Nutzung seiner bisherigen Galopp- und Trabrennbahn Magna Racino südlich von Wien. Ein Sprecher von Magna-Europe bestätigte einen Bericht des "ORF Niederösterreich", wonach sich Stronach diese Woche in Österreich aufhalte und Gespräche zum Magna Racino führen werde.

Allerdings handle es sich um einen "turnusmäßigen Aufenthalt". Stronach sei alle drei bis vier Wochen in Österreich, so der Sprecher. Spekulationen, wonach schon diese Woche eine Entscheidung über die Zukunft des Racinos falle, wies er deshalb zurück. "Wir haben keine Fristen festgelegt. Es wird an einer Lösung gearbeitet und die ist dann fertig, wenn sie gut ist", sagte der Sprecher.

Magna Entertainment hatte vor zehn Tagen mitgeteilt, dass das Magna Racino in Ebreichsdorf in Niederösterreich nach anhaltenden Verlusten mit Ende der Saison 2007 im November seinen Pferdesport-Rennbetrieb einstellen werde. Die wirtschaftlichen Erwartungen des erst 2004 eröffneten Betriebs seien nicht erfüllt worden. Weitere Verwendungen der 270 Hektar großen Anlage, der bestehenden Einrichtungen und Infrastruktur würden evaluiert.

Manager Herbert Ripel zufolge soll laut "ORF NÖ" das Entertainment-Center so wie bisher fortgeführt werden. Offen ist dagegen vor allem noch, was mit der 20 Hektar großen Rennbahn nach der Einstellung des Rennbetriebs passieren wird. Bis zur Entscheidung sollen die Einrichtungen nach bisherigen Konzernaussagen als Pferdezentrum genutzt werden.

(apa/red)