Erwerbsprognose 2050 von

Wer wo wie viel verdient

Zahl der Beschäftigten relativ gleich - Veränderungen bei Altersstruktur und Frauenanteil

Verdienst, Gehalt, Geld © Bild: Thinkstock

Die Zahl der Beschäftigten in Österreich bleibt bis zum Jahr 2050 relativ konstant. Veränderungen gibt es bei der Altersstruktur und beim Frauenanteil, geht aus der Erwerbsprognose 2050 der Statistik Austria vom Freitag hervor. Weiters zeigen sich starke regionale Unterschiede: Während die Zahl der Beschäftigten in Wien um 17 Prozent steigt, wird in Kärnten ein Minus von 16 Prozent prognostiziert.

2013 waren in Österreich 4,142 Millionen Menschen erwerbstätig, bis zum Jahr 2030 soll diese Zahl leicht um 0,8 Prozent steigen. Bis 2050 geht die Statistik Austria von einem Anstieg um 3 Prozent auf 4,249 Millionen Menschen aus.

Detailliert betrachtet nach Bundesländern nimmt die Zahl der Erwerbstätigen dort stark zu, wo die Bevölkerung wächst, so die Statistik Austria zur APA. Neben der Bundeshauptstadt Wien ist das in Tirol, Vorarlberg (bis 2050 je + 6 Prozent) und Niederösterreich (plus +3 Prozent) der Fall. Demgegenüber gibt es neben Kärnten bei der Beschäftigung das größte Minus im Burgenland (-6 Prozent) und der Steiermark (-5 Prozent). In Oberösterreich (-1 Prozent) und Salzburg (-2 Prozent) gibt es leichte Rückgänge.

Beschäftigten werden insgesamt älter

Die Beschäftigten werden insgesamt älter: Während aktuell 37,5 Prozent der Erwerbspersonen älter als 44 Jahre sind, steigt dieser Anteil bis 2050 auf 41,6 Prozent. Bereits 2015 sollte die Zahl der Erwerbspersonen mit 50 Jahren und älter die Millionen-Grenze übersteigen und noch vor dem Jahr 2020 bei über 1,1 Millionen liegen.

Grund dafür seien die aktuell starken Jahrgänge, die Baby-Boomer-Generation, die altert, und es kommen schwächere Jahrgänge nach. Die Betriebe müssen sich darauf einstellen, es werden Themen wie etwa lebensbegleitendes Lernen interessant, so die Statistik Austria.

Der Rückgang der Erwerbspersonen wegen des Wegfalls der Baby-Boomer-Generation wird aber wiederum durch eine höhere Erwerbsbeteiligung bei den Frauen, älteren Menschen und Zuwanderung kompensiert. Der Anteil der Frauen an den Erwerbspersonen von aktuell 44,8 Prozent werde auf 47,1 Prozent bis zum Jahr 2050 steigen.

Kommentare

Ja da hast du zumindest dieses mal recht ...

christian95 melden

Parteigünstlinge beim Staat oder staatsnahen Betrieben sind lebenslang besser dran.

Eloy melden

Ja da könnten sie einmal recht haben ...

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