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Vegan backen

So wird der Kuchen flaumig und die Fülle cremig: Die besten Tipps für vegane Desserts

Frau mit Cupcake © Bild: Thinkstock

Der neue Trend in Sachen Essen heißt vegan. Na gut: Bei einem Salat oder gedünstetem Gemüse kann man nicht viel falsch machen. Etwas schwieriger wird es da aber schon bei der süßen Küche: Backen ohne Eier, Gelatine und Co.? Ja geht das denn? Klar! Man muss nur wissen wie. Mit den richtigen Tricks wird der vegane Kuchen ebenso flaumig und die Fülle ebenso cremig wie die auf tierischen Produkten basierende Variante.

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So geht der Kuchen auf

Da Eier für Veganer tabu sind, muss man auf andere Triebmittel zurückgreifen. Als da wären: Backpulver, Natron oder Hefe. Da Backpulver den Kuchen von der Mitte aus hebt, eignet es sich vor allem für Muffins oder Kastenkuchen. Natron hingegen lässt den Teig gleichmäßiger aufgehen - ideal für Biskuit oder Cupcakes. Und dann gäbe es da noch die Hefe, die vielleicht etwas mehr Übung in der Handhabung bedarf, sich aber bestens für Blechkuchen mit Obst eignet.

Temperatur und Backdauer

Da der Kuchen ja Eier entbehrt, kann man es mit der Backzeit auch etwas flexibler gestalten. In der Regel fährt man mit 40 Minuten bei einer Temperatur von 160 Grad recht gut. Je nachdem, ob der Kuchen mehr oder weniger saftig sein soll, kann man natürlich die Garzeit variieren. Wer schließlich schon mehr Übung im vegan Backen hat, spürt beim leichten Drücken auf die Oberfläche, ob der Kuchen schon bereit zum Herausnehmen ist.

Gefüllte Backträume

Gelatine hat in veganen Köstlichkeiten natürlich nichts verloren. Es gibt aber jede Menge Alternativen, die eine leckere Cremefüllung gelingen lassen. So etwa Agar-Agar, die auch gern als vegane Gelatine bezeichnet wird. Ihre Verarbeitung macht klar, warum: Sie muss erhitzt werden und bindet erst nach dem Aufkochen. Während die Agar-Agar-Creme ein bisschen an Gummi erinnert, geben Mais- oder Kartoffelstärke eine cremigere Konsistenz ab. Ebenso Johannisbrot- und Guarkernmehl.

"Go vegan!" von riva Verlag
© riva Verlag

Wer auf den Geschmack veganer Kost gekommen ist, kann sich mit "Go vegan!" noch tiefer in die Materie einlesen. Das Buch klärt Grundfragen wie etwa "Was bedeutet überhaupt 'vegan'?" und "Was darf alles gegessen werden?". Insgesamt 24 Autoren, darunter Ärzte, Modedesigner, Kosmetiker und bekannte Vertreter der veganen Szene, geben Antworten auf die brennendsten Fragen. Erschienen bei riva Verlag, Softcover, 250 Seiten, 17,50 Euro.

Kommentare

Schade, dass ich nur sehr wenig Zeit zum Backen habe, obwohl ich das sehr gerne mache, weil ich mich dabei super entspannen kann. Meistens komme ich dann nur am Wochenende dazu, aber bei dem derzeitigen schönen Wetter verbringt man die Tage dann auch lieber draußen in der Sonne. Stattdessen kaufe ich mir meine Mehlspeisen gerne beim Anker, dort gibt es auch eine sehr leckere vegane Ribiseltasche.

Pures Vegan ist was für Waschlappen.
Die richtige Mischung machts!

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