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Vandalismus in Wiener Kirchen

Niederösterreich: Verdächtiger festgenommen. Mann randalierte auch im Stephansdom.

Zerstörung von Statuen und Kircheneinrichtungen in der Lazaristenkirche in Wien-Neubau © Bild: APA/Hans Punz

Ein nach einer Attacke auf eine Heiligenstatue im Wiener Stephansdom am Samstag zunächst nur vorübergehend festgenommener Ghanaer hat sechs Vandalenakte in Wiener Kirchen gestanden. Nach einer neuerlichen Festnahme am Dienstag wurde der 37-Jährige einvernommen und kam schließlich in die Justizanstalt Josefstadt. Die letzte Tat dürfte er noch Dienstagfrüh in Wien-Mariahilf begangen haben.

Zerstörung von Statuen und Kircheneinrichtungen in der Lazaristenkirche in Wien-Neubau
© APA/Hans Punz

"Er ist voll geständig, macht aber sehr verwirrende Angaben zu seinem Motiv. Der Mann hat angegeben, dass 'Gott ihn beauftragt' hätte", erklärte Polizeisprecher Roman Hahslinger Dienstagabend. Der 37-Jährige hätte angegeben, der Mensch dürfe seiner Meinung nach keine Heiligenbilder anfertigen. "Der Verdächtige ist akut nicht psychotisch. Er wird noch heute in die Justizanstalt eingeliefert." Selbst- oder Gemeingefahr bestehe akut nicht. Man werde aber natürlich den Geisteszustand des Inhaftieren untersuchen. Politische Beweggründe seien auszuschließen.

Zerstörung von Statuen und Kircheneinrichtungen in der Lazaristenkirche in Wien-Neubau
© APA/Hans Punz

Geständig ist der Mann zu einer Attacke am 7. Februar in der Pfarre St. Othmar am Kolonitzplatz in Wien-Landstraße, am 29. März dann in einer Kirche in Wien-Josefstadt am Uhlplatz (Breitenfeld), in Wien-Neubau (Lazaristenkirche), in der Pfarrkirche Neuottakring (Familienplatz), im Stephansdom und heute, Dienstag, in der Barnabitenkirche in Wien-Mariahilf.

Zerstörung von Statuen und Kircheneinrichtungen in der Lazaristenkirche in Wien-Neubau
© APA/Hans Punz

Der Schaden an Statuen in der Barnabitenkirche in der Mariahilfer Straße war Dienstag in der Früh bemerkt worden. Nach der Attacke im Stephansdom war der Mann ertappt worden, kam aber schließlich wieder frei. Zunächst war kein Konnex zwischen den Beschädigungen in den Gotteshäusern hergestellt worden. Nach der Sachbeschädigung im Wiener Stephansdom war der 37-Jährige von Zeugen als "psychotisch verengt" beschrieben worden.

Die betroffenen Wiener Kirchen.
© APA/Walter Longauer

Kommentare

Frank Reinerth

So ein blöder hund. Das ist doch klar, das bilder und skulpturen in kirchen für arme menschen sind die nicht lesen können, also auch kinder. Die bilder die er zerstört hat galt den armen menschen im mittelalter die sich keine schule leisten konnten und sich so ein bild machen konnten von ihrem Gott und Heilige. Bin sprachlos, der Prinz vom kak ein Berg macht alles kaput!!!

bushmaster

Der arme bemitleidenswerte Mensch Ibrahim A hat sich bestimmt “aufgrund seiner kulturellen und religiösen Herkunft in einer Zwangslage befunden” und konnte gar nicht anders…

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