Vandalenakt gegen das Wiener Badeschiff:
300 kg Stahlstreben im Donaukanal versenkt

Mittlerweile wurden die Elemente wieder geborgen Der Eröffnungstermin am 12. Juli steht trotzdem

Vandalenakt gegen das Wiener Badeschiff:
300 kg Stahlstreben im Donaukanal versenkt

Ein Vandalenakt verzögert die Ankunft des Wiener Badeschiffs am künftigen Ankerplatz im Donaukanal: Unbekannte hätten dort drei je 300 Kilogramm schwere Stahlteile ins Wasser gestoßen, bedauerte Badeschiffbetreiber Geri Ecker im APA-Gespräch. Deshalb dürfte der aus zwei Einzelschiffen bestehende Badekomplex erst in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zwischen Schweden- und Aspernbrücke vor Anker gehen.

Offensichtlich haben die Täter den Werbeslogan des Schiffes, "Bad mit Tiefgang", ernst genommen und die drei eineinhalb Meter langen Stahlverstrebungen mutwillig im Kanal versenkt. Das zuständige PR-Büro vermutet einen "Vandalenakt", da die an Land verbliebenen Stahlverstrebungen besprayt wurden. Im Gespräch gab man sich fassungslos ob des Vorfalls ("Welcher normale Mensch tut so etwas?") und vermutete "besoffene Jugendliche" hinter dem Akt.

Eröffnung steht!
Mittlerweile haben Taucher die Elemente wieder geborgen. Ecker zeigte sich denn auch optimistisch, dass der offizielle Eröffnungstermin am 12. Juli zu halten sei. Dann soll das Schwimmvergnügen mit gut 25 Meter langem Becken, Restaurant und Fitnessgelegenheit in Betrieb gehen.

Im Hafen Freudenau
Das Badeschiff war in der letzten Maiwoche von seiner Werft in Berlin Richtung Wien gestartet und dort Mitte Juni im Hafen Freudenau vor Anker gegangen. Dort befinden sich die beiden Einzelschiffe des Komplexes bis heute, nachdem die notwendigen Aufbauten inklusive Terrasse vorgenommen wurden.