Uwe Scheuch von

Drohgebärden als Reaktion

FPK-Chef droht Bundespräsident Fischer und Nationalratspräsidentin Prammer

Uwe Scheuch - Drohgebärden als Reaktion © Bild: Reuters

Mit schwachen Drohgebärden wehrt sich FPK-Chef Uwe Scheuch gegenüber diversen Rücktrittsaufforderungen vom Wochenende. Scheuch war am Freitag am Landesgericht Klagenfurt erneut wegen verbotener Geschenkannahme schuldig gesprochen worden. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, die ihm den Rücktritt nahegelegt hatten.

"Der Bundespräsident muss aufpassen, dass die Freiheitliche Partei nicht ihn zum Rücktritt auffordert." Und: "Die Frau Präsidentin wird irgendwann aufpassen müssen, dass sie nicht ihren eigenen Bundeskanzler zum Rücktritt auffordert", wetterte Scheuch im Ö1-"Morgenjournal". Scheuch will auch gegen seinen Schuldspruch und die Strafe von sieben Monaten bedingt plus 150.000 Euro Geldstrafe vorgehen.

Und selbst wenn das Oberlandesgericht den Schuldspruch bestätigen sollte, denkt Scheuch nicht an Rücktritt. "Selbst dann ist es ganz klar in einem Rahmen, der einen Rücktritt nicht vorsieht. Dafür gibt es gesetzliche Regelungen", sagte der - noch nicht rechtskräftig - verurteilte FPK-Politiker.

Für SPÖ "unfassbar"
Als "unfassbar" hat die SPÖ Scheuchs Aussagen bezeichnet. Scheuch, der letzte Woche erneut wegen verbotener Geschenkannahme schuldig gesprochen worden war, hat auch bei einer rechtskräftigen Verurteilung einen Rücktritt ausgeschlossen. Noch "unfassbarer" fand SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Rudas im Gespräch mit der APA die Tatsache, dass FPÖ-Chef Strache seit drei Tagen zu dieser Causa schweige. Das würde es in keiner anderen Partei geben, so Rudas. Ein Rücktritt sei "eine Sache des politischen Anstands".

Der zweite SPÖ-Bundesgeschäftsführer, Günther Kräuter, bezeichnet Scheuchs Aussagen in einer Aussendung als "peinlich und abstoßend". "Scheuch gebärdet sich als wüster Politrüpel, der wie ein Ertrinkender um sich schlägt", so Kräuter.

Heftige Kritik auch von ÖVP
Scharfe Kritik an den jüngsten Aussagen des wegen verbotener Geschenkannahme nicht rechtskräftig verurteilen FPK-Chef Uwe Scheuch hat am Montag auch die ÖVP geübt. Scheuch, der trotz Verurteilung einen Rücktritt ablehnt, habe "jegliche Glaubwürdigkeit verloren", sagte ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch der APA. Letzten Endes müssten aber die Freiheitlichen wissen, "wie ehrlich sie mit ihren Wählern umgehen". Wenn ein ÖVP-Funktionär betroffen wäre, wäre es für Rauch, "völlig klar, was ihm die Partei nahelegen würde".

In diesem Zusammenhang kritisierte er die Haltung der FPÖ-Parteispitze. Hier würde sich die "Führungsschwäche" von Parteichef Heinz-Christian Strache offenbaren. Dieser sei "eindeutig damit überfordert, für Ruhe in der eigenen Partei zu sorgen", so Rauch, der Strache "herzlich dazu gratulierte, dass er es geschafft hat, schon den vierten Tag in Folge auf Tauschstation zu gehen".

Kommentare

Die \"Anständigen\" Leitspruch der Partei der er nahestehen tut!
Sind die anderen schon politisch ARG, die Kärntner sind immer ein stück weiter!!!
Wer so eine Partei für normal hält ist selbst schuld, wer sie wählt politisch DUMM!!!
Wenn rechtskräftig verurteilte im Parlament sitzen (welcher Partei gehören die an?) darf
man sich nicht über so ein politisches Gerülpse wundern!
Oder der 3. Nationalratspräsident ,dieses ist österreichische Normalität!
Sie sollen aufpassen, wenn die Wähler aufwachen finden sie sich in der Wüste wieder. Jetzt bin ich aufgewacht letzteres war LEIDER nur ein TRAUM!!!

planghammer melden

der scheuch muß aufpassen, daß er nicht mal eine fängt. bei seiner frechheit und unverfrorenheit wäre es kein wunder.

aber von fpö/fpk sind wir ja schon einiges gewöhnt.

sowas kann auch nur in kärnten blühen & gedeihen.

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Re: der scheuch muß aufpassen, Diesen unsäglichen Typen sollte man in eine der Bananenrepubliken exportieren, bevor Österreich durch die Häufung solcher erbärmlicher Fälle selber zu einer solchen wird. Schade dass es den Ostrakismos (Scherbengericht) nicht mehr gibt. Damals, im alten Athen, wurden Tonscherben als Stimmzettel verwendet. Wenn für einen politischen und charakterlichen Versager , eine bestimmte Zahl von Tonscherben (z.b. 5000) abgegeben wurden, musste der Mann das Land für einige Jahre verlassen. Das wäre eine gute Methode heutzutage den jämmerlichen Unrechtsbewusstlosen zu "verscheuchen".

In.... ...was für einem land leben wir?wo Politiker verurteilt werden,aber weiterhin im amt bleiben wollen.Jawoll in ÖSTERREICH!!! hier ist alles möglich!!!
Anstand ist ein Fremdwort bei Scheuch und Co.
Du brauchst nur das richtige Parteibuch zu haben,dann kannst alles ungestraft machen,sogar das blöde Volk vera.....

Statt FPÖ-VSKPÖ Ich wüste einen neuen Namen für die FPÖ:
VSKPÖ= Verurteilte Sesselkleber Partei Österreich

Scheuch+Leicht=Schleicht Euch ..Wortspiel das vielleicht zum Mitmachen einladet

wer tritt schon ab da hr. blecha, hr.westenthaler, man he haben nur beraertätigkeiten ausgeführt - bawag. lekom ...etc.
man muss bei der richtigen partei sein das hört man auch nicht viel darüber

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Politiker als Vorbild Ein Politiker sollte unbescholten sein. Sobald er angeklagt wird, ist er das nicht mehr.
Also, was will er noch in der Politik erreichen, der Sesselkleber?

Ignaz-Kutschnberger
Ignaz-Kutschnberger melden

Re: Politiker als Vorbild Politisch ist er eh so gut wie weg vom Fenster, hat ja massiv an Glaubwürdigkeit verloren...aber er kann ja fürn Strache Hans im Hintergrund als Ghostwriter arbeiten... damit der dann die Reden auswendig lernen oder nur vom Papier ablesen braucht *grins... Also ehrlich gesagt finde ich es eher bedenklich, dass es in einem Land wie Kärnten scheinbar keine fähigen Politiker gibt oder gegeben hat, als den Uwe Scheuch... Allerdings sollte er den Strache bei künftigen Auslandsreisen nach Ungarn lieber nicht begleiten, weil sonst sehen wir den Uwe wirklich dann nimmer, wie hier im Forum bereits von @mikem65 angekündigt... weil glaub da läuft gegen ihn ein Haftbefehl wegen Versicherungsbetrug, oder *grins... Oh du mein schönes Kärnten...

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Re: Politiker als Vorbild Aus Wikipedia:
"Großes Aufsehen erregten Berichte in österreichischen Medien, dass nach 2000 von den ungarischen Behörden ein Haftbefehl wegen des Verdachts auf Versicherungsbetrugs infolge Autoschiebereien gegen Uwe Scheuch erlassen wurde.[2][3] Grund waren Anschuldigungen seines damaligen Untergebenen József Tibor Liska, der wegen dieser Autoschiebereien in Ungarn verurteilt wurde. In Österreich ermittelte nach Bekanntwerden der Vorwürfe 2005 die Staatsanwaltschaft gegen Uwe Scheuch und stellte am 29. Mai 2006 das Verfahren ein.[4][5] Weiters war in diesem Zusammenhang ein zivilrechtliches Verfahren zwecks Klärung versicherungstechnischer Fragen anhängig. Dieses endete mit einem Vergleich".

Ignaz-Kutschnberger

Der Referatsredner von Kärnten :-) Wir wollten gerade nach Wien in den Prater fahren...da haben wir es im Radio gehört...den Landeshauptmann gibt es nicht mehr... Wirklich eine schöne Rede...und wie er das dann seinem Sohn erklärt hat...ehrlich herzergreifend.. Frag mich jetzt bloß wie er das seinem Sohn erklärt, wenn er im Radio hört, dass sein großes Vorbild, der eigene Papa, schon 2x vor Gericht verurteilt worden ist???

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Verscheuchen Uwe lässt sich nicht verscheuchen. Warum sollte er auch. Und wenn, dann wäre es der Albtraum des für ihn zuständigen Arbeitsamtes. Der Mann ist am Arbeitsmarkt unvermittelbar. Na ja, als Kapo auf der Saualm könnte man ihn einsetzen.
http://gedankenstrich-franzjosef.blogspot.com

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Re: Verscheuchen Falsch! Der Mann braucht nicht vermittelt werden. Der ist ein richtiger Bauer :-) im wahrsten Sinne des Wortes! Der besitzt nämlich im Mölltal einen riesigen Bauernhof (der heißt Sternhof) der von seiner Frau versorgt wird (er arbeitet auch ein bisserl mit). Der braucht also nicht aufs Arbeitsamt. Aber er pickt halt an seinem armseligen Politikerdasein, weil ihn sonst keiner mehr anschaut wenn er den Job aufgibt und als Bauer kriegt er auch keine schöne Politikerpension - alles claro?

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Re: Verscheuchen Leute, die anfällig sind für Schwindelen, nehmen es in der Regel auch mit vielen anderen Dingen nicht genau. Man sollte z.B. eine etwaige Diplomarbeit auf Plagiat und Konten auf Bestechungsgelder untersuchen.

JoTrollmann melden

Mann, was für ein erbärmliches Würschterl. War heuer irrtümlich in Kärnten auf Urlaub.
Müssen die Kärntner "aufpassen", sonst kommt das nimmermehr vor.

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Re: Mann, was für ein erbärmliches Würschterl. Da habe ich aber eine Frage? Was können die 550.000 Kärntner in ihrer überwiegenden Anzahl dafür? Also wenn Sie so einer sind, der die Kärntern dafür verantworltich macht, dass der ein zweites Mal verurteilt worden ist, dann können wir gerne auf Sie verzichten. Wo kommen Sie denn her? Dort gibt es bestimmt auch so einen "Scheuch" wie bei uns, weil ja nahezu kein Politiker noch reinen Gewissens sein kann. Die haben doch zum Großteil alle was gedreht. Es ist nur noch nicht ans Licht gekommen. Dann fahre ich nämlich dort auch nicht mehr hin. Eigenartige Leute gibt es, die ein ganze Bundesland und seine Bevölkerung in Geiselhaft nehmen wollen!!!

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Re: Mann, was für ein erbärmliches Würschterl. wunderts da wem ,das wir solche politiker haben bei so einer meinung?

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Re: Mann, was für ein erbärmliches Würschterl. aso ja ,drohgebärden sind ja aus dieser ecke auch nix neues,oder?das maul aufreißen,auf alles schimpfen und die hand aufhalten,ist in unseren österreich a nix neues und das hat mit einer partei auch nix zu tun weils JEDER macht!!!

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