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Waldbrände in Kalifornien nehmen zu

Insgesamt 12 Waldbrände setzen den Einsatzkräften im "Golden State" stark zu

Waldbrand in Kalifornien © Bild: David McNew/Getty Images

Gegen mittlerweile zwölf große Waldbrände kämpfen rund 6.000 Feuerwehrkräfte im US-Bundesstaat Kalifornien. Wie die Behörde für Forstwirtschaft und Brandschutz am Dienstag mitteilte, mussten am Montag Tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden, weil sich die Brände durch heiße Windböen in dem dürregeplagten Land ausgebreitet hatten.

Im nordkalifornischen Siskiyou County hatte das Feuer besonders zerstörerisch gewütet: Rund 100 Gebäude in der Ortschaft Weed wurden schwer beschädigt, darunter eine Kirche und eine Sägemühle. Fast 152 Hektar Fläche brannten ab. Es sei davon auszugehen, dass rund 400 weitere Wohnhäuser durch den Brand in Gefahr seien. Auch in den kommenden Tagen erwarten die Wetterdienste nach Angaben einer Sprecherin Windböen mit einer Geschwindigkeit von mehr als 60 Kilometern pro Stunde.

Flächenmäßig am schlimmsten betroffen ist derzeit das Waldgebiet Eldorado National Forest nordöstlich der Stadt Sacramento. Hier hat das Feuer bereits über 4.680 Hektar Fläche verwüstet. Dieser Brand sei jedoch mittlerweile zu großen Teilen eingedämmt, so die Sprecherin.

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