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Clinton entscheidet auch
die letzte Vorwahl für sich

Die demokratische Kandidatin liegt in der Hauptstadt Washington klar vor Sanders

Hillary Clinton © Bild: imago/UPI Photo

Mit einem Sieg bei der Vorwahl in der Hauptstadt Washington hat die US-Demokratin Hillary Clinton die Vorwahlsaison ihrer Partei abgeschlossen. Bei der Abstimmung ließ die wahrscheinliche Präsidentschaftskandidatin ihren Rivalen Bernie Sanders am Dienstag klar hinter sich: Nach Auszählung von zwei Dritteln der Stimmen lag sie bei rund 80 Prozent.

Das Ergebnis von Washington hatte keine Auswirkungen mehr im Wettbewerb um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei. Clinton hatte bereits zuvor genügend Delegiertenstimmen für sich gewonnen, um sich die Kür zur Spitzenkandidatin beim Parteitag im Juli zu sichern.

Insgesamt hatten die Demokraten 57 Vorwahlen abgehalten - in den 50 US-Bundesstaaten, dem Hauptstadtbezirk Washington DC und in einigen Überseeterritorien wie etwa Puerto Rico. Clinton entschied 34 dieser Abstimmungen für sich.

Clintons Rivale Sanders gab seine Kandidatur zunächst nicht auf. Es wurde aber erwartet, dass er dies in absehbarer Zeit tut, damit sich die Partei geschlossen dem Wahlkampf gegen den voraussichtlichen republikanischen Kandidaten Donald Trump widmen kann.

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