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Toilette explodiert

58-jähriger Hausbewohner bei Unfall schwer verletzt: "Habe immer noch Angst"

US-amerikanischer Rettungswagen © Bild: Thinkstock/photos.com

Bei der "Explosion" seiner Toilette im Zuge von Wartungsarbeiten hat ein Mann in New York schwere Verletzungen erlitten. Der 58-Jährige habe den Abzug des Klos in seiner Wohnung betätigt, um den Wasserdruck zu testen, und sei daraufhin von umherfliegenden Porzellanscherben im Gesicht sowie an Armen und Beinen verletzt worden, sagte sein Anwalt Sanford Rubenstein der Nachrichtenagentur AFP. Der Mann musste demnach mit 30 Stichen genäht werden, zudem ist er schwer traumatisiert.

In dem Gebäude, das 1964 erbaut wurde und 275 Wohnungen enthält, war zwecks Wartungsarbeiten am Tag des Unfalls am 2. Oktober die Wasserzufuhr abgestellt worden. Laut der Hausverwaltung explodierten insgesamt vier Toiletten. Als mögliche Ursache gab sie an, dass sich Luft in den Leitungen gesammelt und den Druck erhöht haben könnte, der dann nach Betätigen der Spülung mit großer Wucht entwich.

Wegen des Unfalls am 2. Oktober sei sein Mandant so verängstigt, dass er den Abzug inzwischen nur noch mit einer daran befestigten Schnur aus sicherer Entfernung hinter der Badezimmertür betätige. "Diese Ängste sind Teil seiner Verletzungen", sagte der Anwalt. "Es liegt auf der Hand, dass Toiletten spülen und nicht explodieren sollten."

Nach Angaben der Webseite "Daily News" wurde das Opfer, dessen Wohnung im Stadtteil Brooklyn liegt, durch die Wucht der "Explosion" kurzzeitig ohnmächtig. "Es klingt blöd, aber ich habe immer noch Angst", zitierte "Daily News" den Unglücksraben. Auch drei weitere Hausbewohner wurden verletzt. Diese wird wahrscheinlich juristische Konsequenzen haben - laut Anwalt Rubenstein soll die Hausverwaltung auf Schadenersatz verklagt werden.

Kommentare

Natürlich ist er traumatisiert, wer ware das nicht bei den möglichen Schadensersatzforderungen?

So vor 20 Jahren sah ich in Rumänien ein großes Loch in einer Brücke. Keiner ist rein gefallen. In den USA hätte sich die halbe Dorfbevölerung mit Jubelschreien in das Loch gestüzt.

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