Fakten von

USA erhöhen
Druck auf Nordkorea

Indirekter Aufruf an China zu Mithilfe bei Deeskalation

Die USA wollen ihren wirtschaftlichen und diplomatischen Druck auf die politische Führung in Nordkorea erhöhen. Präsident Donald Trump wolle Druck aufbauen, um Pjöngjang zum Abbau seiner Atomraketen und ballistischen Flugkörper zu zwingen, teilten Außenminister Rex Tillerson und Verteidigungsminister James Mattis am Mittwoch (Ortszeit) in einem Statement mit.

Trump, seine Minister sowie Streitkräfte-Chef Joe Dunford und Geheimdienstdirektor Dan Coats hatten zuvor Mitglieder des US-Senats über die Situation in Kenntnis gesetzt. Die US-Regierungsmitglieder riefen "verantwortungsbewusste Mitglieder der internationalen Gemeinschaft" dazu auf, den diplomatischen Weg mitzugehen und die kommunistische Führung zur Deeskalation und zur Rückkehr zum Dialog zu bewegen. Damit war vor allem China gemeint. Die USA gehen davon aus, dass Peking großen Einfluss auf Pjöngjang hat.

Tillerson wird am Freitag nach New York reisen, um dort ein Ministertreffen der Länder des UNO-Sicherheitsrates zu leiten. Die USA erhoffen sich von dem Gremium eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea nach dessen jüngsten Raketentests und den verschärften Spannungen in der Region.

Die USA seien offen für weitere Verhandlungen, um dem Ziel näher zu kommen, die koreanische Halbinsel zu atomwaffenfrei zu machen. "Wir sind jedoch auch weiterhin bereit, uns selbst und unsere Verbündeten zu verteidigen."

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