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Autos ins Wasser gestürzt

Nach einem Brückeneinsturz im Bundesstaat Washington. Keine Todesopfer.

Beim Einsturz einer Autobahnbrücke im Nordwesten der USA sind mehrere Menschen und Fahrzeuge in einen Fluss gestürzt. Drei Menschen wurden aus dem Skagit nördlich von Seattle im Bundesstaat Washington geborgen und mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wie Gouverneur Jay Inslee vor Ort sagte. Am späten Abend wurden die Sucharbeiten eingestellt, da offensichtlich niemand mehr im Wasser war.

Nach ersten Behördenangaben brach ein etwa 140 Meter langer Teil der vierspurigen Autobahnbrücke ein. Ein Auto, ein Lastwagen und ein Anhänger stürzten 40 Meter in die Tiefe. "Die gute Nachricht ist, dass niemand ums Leben kam", sagte Gouverneur Inslee.

Ursache noch unklar

Zur Unglücksursache wurden Ermittlungen eingeleitet. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Teileinsturz durch einen überladenen Lastwagen verursacht, der gegen einen Brückenträger prallte. Mehrere Augenzeugen bestätigten die Vermutung. Der Lastwagen habe die rechte Seite der Brücke berührt, sei um etwa 30 Grad seitlich gekippt, aber wieder auf die Räder zurückgefallen, sagte Dale Ogden dem Fernsehsender KING5. Unmittelbar danach habe er im Rückspiegel gesehen, wie Teile der Brückenstruktur herabfielen. Ein Sprecher des Verkehrsministeriums, Travis Phelps, bestätigte, dass die Ermittler einen Lastwagen suchten, dessen Ladung die erlaubte Höhe überschreite.

Über die den Berichten zufolge 1955 erbaute Brücke führt die Interstate-5, die von der Grenze zu Mexiko westwärts bis nach Kanada geht. Es würden alle Bemühungen unternommen, damit der Verkehr auf dieser wichtigen Verkehrsverbindung um die beschädigte Brücke herum geleitet werde, sagte Inslee.

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