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Schießerei in Einkaufszentrum

Drei Personen starben - Amokläufer nahm sich vermutlich selbst das Leben

Schießerei in US-Einkaufszentrum in Portland. Polieziauto vor dem Gebäude. © Bild: Reuters/HANDOUT

Tödliche Schüsse fielen in einem vollen Einkaufszentrum, mitten beim Weihnachtseinkauf: Ein Blutbad in einem Vorort von Portland im US-Staat Oregon kostet am Dienstag drei Menschen das Leben. Unter den Toten sei auch der mutmaßliche Schütze, sagte ein Polizeibeamter dem US-Sender CNN. Eine junge Frau liege mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Sie habe plötzlich viele Schüsse gehört und dann gesehen, wie ein Mann am Eingang eines Kaufhauses auf eine Frau zielte und abdrückte, schilderte die 16-jährige Verkäuferin Alina Pazlenko der Zeitung "The Oregonian". Danach habe er die Waffe auf sie gerichtet, aber daneben geschossen. Der Mann, der eine weiße Maske trug, sei mit erhobener Waffe langsam weiter gelaufen, erzählte die Augenzeugin.

Panik nach Amoklauf

Andere Passanten berichteten von chaotischen Szenen. Die Menschen hätten in Panik versucht, sich in Sicherheit zu bringen. Noch Stunden nach der Tat suchte die Polizei das große Geschäftszentrum ab. Viele Menschen hatten sich versteckt und Schutz gesucht, als die Schüsse fielen. Die Polizei geht davon aus, dass der Amokläufer sich selbst das Leben genommen hat. Die Beamten hätten keine Schüsse abgegeben, sagte Polizei-Sprecher James Rhodes.

Über ein mögliches Motiv machte die Behörde zunächst keine Angaben. Die Identität des Einzeltäters sei geklärt, werde zunächst aber nicht bekannt gegeben, teilten die Ermittler am Abend (Ortszeit) mit.

In diesem Jahr gab es in den USA zahlreiche Amokläufe. Im Oktober erschoss ein 45-jähriger Mann in einem Schönheitssalon im US-Staat Wisconsin drei Frauen, darunter seine Ehefrau. Danach brachte er sich selbst um. Im August tötete ein Ex-Soldat sechs Menschen in einem Sikh-Tempel in Wisconsin. Der Täter aus der rechten Szene wurde von einer Polizeikugel tödlich getroffen.

Bei einer "Batman"-Kinopremiere in einem Kino der Stadt Aurora bei Denver (Colorado) starben im Juli zwölf Menschen im Kugelhagel eines 24-jährigen Schützen. Nach Einschätzung seiner Anwälte ist der Angeklagte psychisch krank. Im April kamen bei einem Amoklauf eines ehemaligen Schülers an einem Privatcollege im nordkalifornischen Oakland sieben Menschen ums Leben.

Kommentare

sakaf melden

So schreibt Ihr Zitat"Drei Personen starben - Amokläufer nahm sich vermutlich selbst das Leben" wenn es um christlichen,buddiisten oder anderen geht.
Und so würdet Ihr schreiben "Islamische Terrorist hat drei menschen getötet."Na ja das ist Ihr Recht.

wintersun melden

Richtig, die Wortwahl der Medien ist auch absolut kein Zufall sondern gezielte Streuung von Begriffen damit im Kopf des Lesers das gewünschte Bild entsteht. Könnte man auch Gehirnwäsche nennen.

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