USA könnte AAA-Rating verlieren: Moody's sieht Risiko für Herabstufung weiter steigen

Verlängerung von Steuererleichterungen als Ursache Für Deutschland keine schlechtere Bewertung in Sicht

USA könnte AAA-Rating verlieren: Moody's sieht Risiko für Herabstufung weiter steigen © Bild: EPA/ Reynolds

Die USA könnte innerhalb der nächsten beiden Jahre ihr Spitzenrating von "AAA" verlieren. Zumindest wird eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit von der Ratingagentur Moody's auf mittlere Sicht nicht ausgeschlossen.

Ein kleines Risiko sei für die Abstufung vorhanden. Dieses werde allerdings in den kommenden Jahren wahrscheinlich steigen. Als einen Grund nannte die Agentur die Verlängerung von Steuererleichterungen aus der Amtszeit von Ex-Präsident George W. Bush.

Japan bekam am Donnerstag von der Ratingagentur S&P erstmals seit 2002 eine schlechtere Note verpasst. Dies zieht in der Regel höhere Zinsen bei der Kreditbeschaffung nach sich. Es fehle ein glaubwürdiger Plan der Regierung des Landes, um die Rekord-Schulden abzubauen, hieß es zur Begründung. S&P senkte das Rating um einen Schritt auf "AA-". Es liegt damit nun drei Stufen unter der Bestnote "AAA".

Deutschland muss indes keine schlechtere Bewertung durch die drei großen Ratingagenturen fürchten. S&P, Moody's und Fitch erklärten am Donnerstag, bei ihnen stehe das Spitzenrating für Deutschland weder aktuell noch in naher Zukunft infrage.

(apa/red)