US-Warnzentrum lässt Pazifik-Staaten aufatmen: Tsunami-Warnung aufgehoben

Kleine Flutwelle erreicht Norden des Inselstaats Japan Keine Gefahr mehr an asiatischer Pazifikküste

US-Warnzentrum lässt Pazifik-Staaten aufatmen: Tsunami-Warnung aufgehoben

Die USA haben ihre Tsunami-Warnung für den Pazifischen Ozean aufgehoben. Für alle Gebiete sei die Warnung und die Beobachtung aufgehoben worden, teilte das US-Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik in einer Erklärung mit. Die Behörde hatte nach einem schweren Erdbeben vor den russischen Kurilen-Inseln zunächst vor einer riesigen Flutwelle in Russland und Japan gewarnt und die Warnung dann auf Taiwan und mehrere Pazifik-Inseln ausgeweitet.

Eine Tsunami-Beobachtung wurde für die Philippinen, Vietnam, Indonesien, Papua-Neuguinea und Hawaii eingesetzt. Das Erdbeben hatte nach Angaben des Warnzentrums eine Stärke von 8,2 auf der Richterskala. Zuvor hatte die Behörde die Stärke mit 8,4 angegeben.

Ein kleiner Tsunami erreichte den Norden Japans, wie die japanische Wetterbehörde mitteilte. Die Flutwelle erreichte anderthalb Stunden nach dem Erdbeben die nördliche Küste der Insel Hokkaido. Über die Höhe der Welle gab es zunächst keine Angaben. Vor ihrem Eintreffen hatte sich das Meer im Hafen der Stadt Nemuro zehn Zentimeter weit zurückgezogen. Die japanische Wetterbehörde hatte zuvor gewarnt, der Tsunami könne die Höhe von einem Meter erreichen.

(apa/red)