US-Wahl 2012 von

Sieger in Florida

Vorsitzender gratulierte zu Wiederwahl und den zusätzlichen 29 Wahlmännerstimmen

Obama als Sandfigur © Bild: REUTERS/Stringer

Die Demokraten haben Präsident Barack Obama zum Wahlsieger im US-Staat Florida erklärt. "Im Namen der Demokraten Floridas gratuliere ich Präsident Barack Obama zu seiner Wiederwahl und den 29 Wahlmännerstimmen in Florida", sagte Rod Smith, Vorsitzender der Demokraten in dem südöstlichem US-Bundesstaat in einem Statement.

Dem "Miami Herald" zufolge räumten die Republikaner ebenfalls indirekt ein, dass ihr Kandidat Mitt Romney den Sieg auch in diesem Swing State verpasst habe.

Das Ergebnis hat aber keine Bedeutung für den Wahlausgang insgesamt mehr: Obama hatte bereits in der Wahlnacht in genügend Staaten gewonnen, um sich den Wiedereinzug ins Weiße Haus zu sichern.

Hauchdünn vor Romney

In Florida hatte Obama bei der Auszählung am 6. November hauchdünn vor Romney gelegen. Daher kam es auf die sogenannten provisorischen Stimmen an - Stimmzettel, die erst noch überprüft werden sollten. Diese Auszählungen dauerten am Donnerstag noch an, aber dem "Miami Herald" nach liegt Obama so weit vorn, dass es unwahrscheinlich sei, dass er noch eingeholt werden könne.

"Die Zahlen in Florida zeigen, dass dies zu gewinnen war", zitierte die Zeitung Brett Doster, Romney-Berater in dem Bundesstaat. "Wir dachten, dass... wir getan hatten, was wir mussten, um zu gewinnen. Offensichtlich haben wir es nicht."

Der Vorsitzende der Demokraten in Florida, Rod Smith, gratulierte Obama zur Wiederwahl und zum Sieg im Sonnensteinstaat.

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