US-Wahl 2012 von

Wahl brach Internet-Rekorde

Twitter, Facebook - überall im Netz wurde die Wahlnacht tausendfach kommentiert

Nie zuvor hat eine Wahl derart hohe Wellen im Netz geschlagen wie das Rennen ums Weiße Haus. Tausendfach wurde kommentiert und getwittert und auch Präsident Obama selbst feierte seinen Wahlsieg zuerst auf Twitter und Facebook. Ohne Zweifel war die US-Präsidentenwahl 2012 das bisher meistdiskutierte politische Ereignis auf Twitter.

Nach kurzen Dankesbotschaften veröffentlichte Obama ein Foto, auf dem er seine Frau Michelle umarmt. Diese Nachricht mit den Worten "Vier weitere Jahre" wurde von anderen Twitter-Nutzern so oft weiterverbreitet wie keine andere in der Geschichte des sozialen Netzes. Mittlerweile gab es auf Obamas Account @BarackObama mehr als eine halbe Million solcher sogenannter Retweets.

Twitter zufolge gab es allein am Dienstagabend 31 Millionen Nachrichten auf der Seite, die mit der US-Wahl zu tun hatten. Der bisherige Rekord war bei der ersten Fernsehdebatte zwischen Obama und Romney am 3. Oktober aufgestellt worden.

Eine halbe Million Facebook-"Likes"

Auch auf Facebook veröffentlichte der alte und neue Präsident das Foto und bekam innerhalb von zehn Minuten fast eine halbe Million "Gefällt-mir"-Klicks. Der unterlegene Romney blieb im Internet nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses zunächst stumm, die Nutzer kommentierten auf seiner Facebook-Seite aber tausendfach.

Die Einträge reichten von Kampfansagen, über Aufmunterungen bis hin zu Schadenfreude. "Verlierer" oder "Danke Mitt für deine harte Arbeit" schrieben die Nutzer. Später veröffentlichte Romney auf Facebook ein Bild von sich im Wahlkampf und fügte hinzu: "Danke".

Erste Twitter-Wahl

Die Wahlkampfteams der beiden Politiker nutzten intensiv soziale Medien, um den politischen Gegner zu kritisieren und Wähler zu erreichen. Der Wahlkampfexperte der Demokraten, Jamal Simmons, sagte, es habe sich in diesem Jahr um die ersten Twitter-Wahl gehandelt. Jeder künftige Kandidat müsse in sozialen Medien offensiv auftreten, wenn er die Wahl gewinnen wolle.

Auch CNN untersuchte die Äußerungen auf Facebook und fand heraus, dass Obama und Herausforderer Romney durchschnittlich mehrere Millionen Mal am Tag erwähnt wurden. Die Nutzer konnten auf Facebook auch nach ihrem Wahllokal suchen oder angeben, dass sie ihre Stimme abgegeben haben.

Zuvor hatten Obama und Romney das Internet bis zum Schluss für den Wahlkampf genutzt. Kurz vor Schließung der Wahllokale hatte Amtsinhaber Barack Obama noch einmal getwittert: "Lasst uns das jetzt gewinnen!" - von seinen Anhängern wurde das mehr als 4000 Mal als "Favorit" markiert und rund 19 000 Mal weiterverbreitet. Deutlich weniger Resonanz fand Romney mit einem Foto bei seiner Stimmabgabe und der Feststellung: "Das war's."

Kommentare

Der demografische Wandel geht in den USA klar in Richtung Lateinamerika. In D bzw. Europa geht der demografische Wandel klar in Richtung Islam. Wer hier am Schluss den Kürzeren zieht, darüber muss noch nicht mal mehr spekuliert werden. Game over!

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