US-Wahl 2012 von

Emotionaler Obama

Während einer Dankesrede vor Mitarbeitern kamen dem Präsidenten die Tränen

Inzwischen ist der wiedergewählte US-Präsident Barack Obama schon wieder zurück im Weißen Haus in Washington und bereitet sich auf eine große wirtschaftspolitische Rede vor. Davor hielt er aber noch eine Rede vor jungen Mitarbeitern und Wahlkampfhelfern in Chicago, der Stadt, in der er politisch groß wurde. Und bewies dabei, dass auch große Staatsmänner einmal Tränen zeigen dürfen.

In der etwa fünfminütigen Ansprache erzählt Obama zuerst von seinen eigenen politischen Anfängen, nachdem er mit 25 Jahren nach Chicago zog. Um sogleich zu betonen, dass er sich nicht mit seinen Zuhörern vergleichen möchte, denn die seien viel besser, als er damals war.

"Ihr werdet großartige Dinge tun"

"Ihr seid schlauer, ihr seid besser organisiert, ihr seid effektiver und ich bin absolut zuversichtlich, dass ihr alle großartige Dinge in euren Leben tun werdet", so der Präsident. Und weiter: "Was ihr getan habt, zeigt mir, dass meine Arbeit wichtig ist. Und darauf bin ich stolz - auf euch bin ich richtig stolz", so ein sichtlich gerührter Obama, der sich an dieser Stelle auch eine Träne von der Wange wischen musste.

"Was ihr erreicht habt, wird in die Annalen eingehen. Aber das Wichtigste ist: Eure Reisen haben gerade erst begonnen. Ihr seid meine Quelle der Hoffnung", schloss der Präsident seine umjubelte Rede ab.

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