US-Wahl 2012 von

Trockene Wahl

Alkohol-Verkaufsverbot in Kentucky und South Carolina - Prohibitions-Überbleibsel

Schild mit Alkoholverbot © Bild: Thinkstock.de

Egal, wer die US-Wahl gewinnt, die Sieger werden in Kentucky und South Carolina nicht öffentlich anstoßen können. Und den Verlierern wird es verwehrt bleiben, ihren Frust herunterzuspülen. Denn in beiden Bundesstaaten herrscht an Wahltagen ein striktes Alkohol-Verkaufsverbot in Kneipen, Restaurants und Geschäften.

"Das Verkaufsverbot ist ein Überbleibsel aus der Zeit der Prohibition, als Saloons oftmals als Wahllokale dienten", erläuterte Ben Jenkins vom Spirituosenindustrie-Verband Discus bei Yahoo News. Damit sollte etwa verhindert werden, dass Stimmen mit ein paar Drinks gekauft werden.

Wer das Verkaufsverbot umgeht, dem drohen demnach Geld- und sogar Gefängnisstrafen. Andere US-Bundesstaaten wie Indiana haben derartige Gesetze mittlerweile gekippt.

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