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Hillary Clinton: Affäre um E-Mails kratzte an ihrem Image

Beschrieben als "arrogant, herrisch, ungerecht und beratungsresistent"

US-Wahl - Hillary Clinton: Affäre um E-Mails kratzte an ihrem Image

Hillary Clinton war First Lady, Senatorin und Außenministerin. Sie steht seit fast 25 Jahren im Licht der Öffentlichkeit. Jeder hat eine Meinung zu ihr, und viele keine gute - vielleicht war das ihr größtes Problem.

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Einigen Mitstreitern gilt sie als ein wenig arrogant. Ehemalige Mitarbeiter aus dem Außenministerium beschreiben sie als herrisch, in ihrem Arbeitseifer und Perfektionsdrang soll sie manchmal auch ungerecht und beratungsresistent sein.

Hillary Diane Rodham wurde am 26. Oktober 1947 in Chicago geboren. Ihr Vater Hugh Rodham war Textilunternehmer und Republikaner. Er soll in der Familie wie ein Militärausbilder geherrscht haben.

Ihren späteren Ehemann Bill lernte Hillary 1971 an der Elite-Universität Yale kennen. Beide studierten Jura, beide waren politisch aktiv.

Durch ihre acht Jahre als First Lady (1993-2001) kennt sie das Weiße Haus aus nächster Nähe. Einen Tiefpunkt markierte Bill Clintons Sex-Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky - doch Hillary hielt zu ihm.

2008 unterlag sie Barack Obama in den innerparteilichen Vorwahlen. Der machte sie später zur Außenministerin. Von 2009 bis 2013 bereiste sie in diesem Amt 112 Länder und soll über eine Million Kilometer zurückgelegt haben.

Nach dem Ausscheiden aus dem Amt hielt sie viele gut dotierte Reden, Kritiker werfen ihr deswegen eine zu große Nähe zur Wirtschaft vor. Die lange, heftige Affäre um ihre E-Mails kratzte ebenso am Image der Staatsfrau. Vielen war die Nutzung eines privaten Servers für dienstliche E-Mails Beleg, dass Clinton sich über dem Gesetz sieht.

Kommentare

Vor einer Wahl zeigen Politiker nur ihre besten Seiten, wie Clinton. Dies hat Trump nicht getan, und gezeigt was wir von ihm erwarten können. Vielleicht war das entscheident.

in friedliche zeiten wäre sie ok. aber jetzt braucht amerika was kämpferischeres, was hemmungsloseres. bravo!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

die Wahrheit ist ihre Verflechtung mit der Wall Street, den Machern und vor allem, sie ist abgehoben wie alle Politiker, die zu lange an der Macht waren und hat die Bodenhaftung zu den Menschen verloren. 2 Perioden sind genug, dann wieder zurück in den erlernten Beruf. Macht korrumpiert - und das wollen die Wähler nicht mehr. Die Amerikaner haben uns gezeigt, dass wir uns nicht manipulieren lassen

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