US-Vorwahlen 2012 von

Romney siegt weiter?

Republikaner gewinnt drei weitere Vorwahlen - Entscheidung scheint gefallen

US-Vorwahlen 2012 - Romney siegt weiter? © Bild: Reuters

Der Der Favorit setzte sich demnach in den Bundesstaaten Wisconsin und Maryland sowie in der Hauptstadt Washington DC vor seinem erzkonservativer Widersacher Rick Santorum durch.

Damit hat Romney CNN zufolge nun mehr als die Hälfte der für die Nominierung auf dem Parteitag Ende August benötigten Delegiertenstimmen sicher.

68 Prozent in Washington DC
In Maryland erreichte Romney Teilergebnissen zufolge 50 Prozent der Stimmen, Santorum kam nur auf 29 Prozent. In Washington steuerte der Ex-Gouverneur mit 68 Prozent sogar auf einen noch deutlicheren Erfolg zu. Anders als in Maryland und Washington, wo eher moderate Republikaner zuhause sind, hatte sich Santorum in Wisconsin dagegen durchaus Chancen ausgerechnet. Hochrechnungen mehrerer US-Sender zufolge fuhr Romney aber auch in dem Bundesstaat im Mittleren Westen einen Sieg ein.

Insgesamt hatten die drei Vorwahl-Staaten 98 Delegierte zu vergeben. Um auf dem Nominierungsparteitag in Tampa in Florida ungefährdet zum Herausforderer von US-Präsident Barack Obama gekürt zu werden, muss ein Bewerber mindestens 1.144 Delegierte hinter sich bringen.

Santorum hofft auf Kampfkandidatur
Santorum wird keine realistische Möglichkeit mehr eingeräumt, selbst diese Schwelle zu erreichen. Allerdings setzt er darauf, dass Romney die nötige Delegiertenzahl ebenfalls verfehlt. In diesem Fall könnte es auf dem Parteitag im Spätsommer zu einer Kampfkandidatur kommen. Auch der abgeschlagene frühere Chef des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, spekuliert auf einen umkämpften Parteitag und hat erklärt, bis zum Ende im Rennen bleiben zu wollen.