US-Touristen lassen die Kassen klingeln:
Die USA schätzt Österreich für seine Kultur

Immer mehr US-Amerikaner urlauben in Österreich Heuer allein in Wien bereits acht Prozent Zuwachs

US-Touristen lassen die Kassen klingeln:
Die USA schätzt Österreich für seine Kultur

Immer mehr US-Amerikaner entscheiden sich für eine Reise nach Österreich bzw. Wien. "Wir haben heuer ein tolles Jahr, die Buchungslage ist sehr gut", berichtete Gabriele Wolf von der Österreich Werbung in New York, wo derzeit eine Delegation der Wiener Wirtschaftskammer zu Gast ist. Der Zuwachs allein in Wien beträgt heuer demnach bereits acht Prozent.

Insgesamt gab es im Vorjahr in Österreich 1,3 Millionen Nächtigungen von US-Touristen (548.000 Ankünfte). Für die nächsten zwei Jahre rechnet Wolf laut eigenen Angaben mit bis zu 700.000 Ankünften pro Jahr - ein Wert, der zuletzt im Jahr 2000, also vor den Terroranschlägen, erreicht wurde.
Nach Angaben der Österreich Werbung sind die amerikanischen Touristen in ihrer Urlaubsdestination Austria durchaus spendabel: 64 Prozent von ihnen steigen in Hotels mit vier oder fünf Sternen ab. Rund 70 Prozent von ihnen kommen als Individualtouristen.

Kunst und Kultur zieht an
In den USA wird Österreich laut Wolf vor allem für seine Kultur geschätzt, wobei den höchsten Stellenwert die Musik hat. Die Zuwächse Anfang 2006 dürften darum auch zu einem beträchtlichen Teil den Veranstaltungen rund um das heurige Mozartjahr zu verdanken sein. Amerikaner kommen aber auch zum Skifahren oder Wandern gerne nach Österreich.

Flugverbindungen werden ausgebaut
Auf den Boom in Sachen USA wollen auch die Austrian Airlines (AUA) reagieren. Laut dem Nordamerika-Chef der Fluglinie, Paul Paflik, soll es in Zukunft täglich einen zweiten New-York-Flug geben. Für 2007 ist die Aufnahme einer Flugverbindung nach Chicago geplant.
(apa/red)