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US-Strafzölle - Merkel setzt
auf gemeinsame EU-Position

Deutsche Kanzlerin: "EU besteht auf unbefristeter Ausnahme"

Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel setzt weiter darauf, dass die EU eine gemeinsame Position im Handelsstreit mit den USA einnehmen kann. Bisher sei man sich einig gewesen in der Ablehnung der US-Ankündigung, Zölle auf Stahl und Aluminium auch für die EU zu verhängen, sagte Merkel am Mittwoch nach einem Treffen mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Peter Pellegrini in Berlin.

Die EU bestehe darauf, unbefristet von den Schutzzöllen ausgenommen zu werden, weil diese nicht berechtigt seien, sagte Merkel.

Bei der Frage nach der schwierigen Abstimmung innerhalb der EU über das von ihr angebotene neue Handelsabkommen mit den USA wich sie aus. "Wir werden uns angesichts der Frist von einem Monat nochmals zusammensetzen und sehen, wir wie eine gemeinsame Position finden", sagte sie mit Hinweis auf die US-Ankündigung, die Zölle bis 1. Juni auszusetzen. Die Gespräche fänden auf Ebene der Handelsminister und Regierungschefs statt. Dem wolle sie nicht vorgreifen. Zuvor hatte Wirtschaftsminister Peter Altmaier gesagt, dass die Abstimmung mit Frankreich genauso schwierig sei wie mit den USA.

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