US-Sexskandal von

Prostitutionsaffäre weitet sich aus

Auch Anti-Drogen-Agenten sollen sich in Kolumbien mit Prostituierten vergnügt haben

US-Sexskandal - Prostitutionsaffäre weitet sich aus © Bild: Getty Images/AFP

Der Sexskandal im US-Secret-Service weitet sich offenbar aus: Wie der US-Sender ABC berichtet, wird nun auch gegen zwei Agenten der US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA ermittelt. Auch sie sollen sich in der kolumbianischen Stadt Cartagena mit Prostuierten vergnügt haben.

Laut der republikanischen Senatorin Susan Collins sollen sich die zwei DEA-Agenten mit "Masseurinnen" im Apartment eines Beamten getroffen haben. Dort soll es dann zu sexuellen Handlungen gekommen sein. Es sei zudem nicht ausgeschlossen, dass noch mehr Beamte der Behörde an den Aktivitäten teilgenommen haben, sagte Collins, die im Ausschuss für Innere Sicherheit sitzt.

Romney holt in Umfragen auf
Für US-Präsident Obama sind das unangenehme Nachrichten im Kampf um die Präsidentschaft gegen den Republikaner Mitt Romney. Romney hatte in den Umfragen zuletzt aufgeholt. Laut einer Befragung der "New York Times" und des TV-Senders CBS käme der Republikaner derzeit auf 46 Prozent der Stimmen, Obama lediglich auf 43 Prozent. In der letzten CBS/NYT-Umfrage Mitte April waren die beiden noch Kopf an Kopf gelegen.

Vor wenigen Wochen war bekanntgeworden, dass mehrere Leibwächter des US-Präsidenten Prostituierte in ein Hotel im kolumbianischen Cartagena gebracht hatten. Dort waren die Männer zur Vorbereitung der Teilnahme von Obama am Amerika-Gipfel Mitte April. Die Mitarbeiter des Secret Service sollen zudem viel Alkohol getrunken und einen Strip-Club besucht haben. Bisher verloren neun von ihnen wegen des Skandals ihren Posten.

Agenten wehren sich
Einige von ihnen wollen sich gegen ihre Entlassung nun zur Wehr setzen. Die "Washington Post" berichtet, dass sich die Agenten als Bauernopfer für ein Verhalten betrachteten, das der Secret Service seit langem geduldet hatte. Einer der Leibwächter will gar nicht gewusst haben, dass er sich mit Prostituierten eingelassen hatte. Außerdem habe er nicht für Sex bezahlt.

Kommentare

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war wohl nix wer sich zu einem Eurovisions FKK begibt, steht immer mit einem Fuß im Wasser und mit dem anderen in der Kacke. Also Jungs wie auch immer,baut in eurem Rollstuhl einen ordentlichen Motor ein und gebt weiter Gas.......

Berufsuntautlich wegen grenzenloser Naivität Für Geheimdienstleute ist eine ausgeprägte Beobachtungsgabe, Fähigkeit Motive von Handlungen zu bewerten wohl Berufsvoraussetzung.

Wenn dann so einer auf Liebe auf den ersten Blick im Hotel mit sofortigen mitkommen aufs Hotelzimmer und spontanen Sex glaubt, dann fehlt diese Berufsvoraussetzung wohl vollständig.

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