US-Schüler erschoss Vize-Direktorin: 17-
Jähriger nahm sich danach selbst das Leben

Highschool-Junge kündigte Tag via Facebook an Täter war unzufrieden mit neuer Schule und Stadt

US-Schüler erschoss Vize-Direktorin: 17-
Jähriger nahm sich danach selbst das Leben © Bild: AP/Weaver

Der Sohn eines Polizisten hat in einer Highschool im US-Staat Nebraska die stellvertretende Direktorin erschossen und den Direktor mit Schüssen verletzt. Anschließend nahm sich der 17-jährige Schüler der Highschool in seinem Auto selbst das Leben. Weitere Schüler oder Lehrer der Schule in der Stadt Omaha wurden nicht verletzt. Ein Motiv für die Tat war zunächst nicht bekannt.

Auf Facebook hatte der 17-Jährige am selben Tag erklärt, die Menschen würden von seinen bösen Taten hören. Der Jugendliche war erst vor zwei Monaten an die Schule gekommen. Seine alte Schule sei besser gewesen, und die neue Stadt habe ihn verändert, schrieb er auf Facebook. Er entschuldigte sich und erklärte, er wolle, dass die Menschen ihn als den in Erinnerung behielten, der er gewesen sei, bevor er das Leben von Familien ruiniert habe.

Die 58-jährige Vizedirektorin erlag nach Polizeiangaben wenige Stunden nach der Tat in einem Krankenhaus ihren Verletzungen. Der Zustand des 45-jährigen Direktors wurde als stabil beschrieben.

Direktor ahnte Tat
Eine 16-jährige Schülerin sagte der Nachrichtenagentur AP, dass der Direktor der Schule zu Mittag in die Cafeteria gestürmt sei und alle in die Küche geschickt habe. "Du wusstest, dass etwas nicht stimmte und dass es keine Übung war", sagte sie. Die Schule wurde geschlossen. Gegen 15.00 Uhr wurden die rund 2.100 Schüler in Gruppen aus dem Gebäude entlassen.

(apa/red)