US-Präsident im Anflug: Österreicher gegen Bush! Wien wird für ihn zum heißen Pflaster!

Heikle Mission in Wien: Österreicher lehnen ihn ab, Kanzler Schüssel wird unangenehme Fragen stellen

US-Präsident im Anflug: Österreicher gegen Bush! Wien wird für ihn zum heißen Pflaster!

Die EU verurteilt die US-Menschenrechtsverletzungen, Schüssel soll es Bush beibringen.

Keinerlei Walzer- und schon gar keine Heurigenseligkeit für US-Präsident George W. Bush in Wien. Ganz im Gegenteil: Harte politische Konfrontationen, heftiger Protest der EU gegen das Gefangenenlager Guantánamo Bay, die heikle Atomfrage um den Iran und die CIA-Umtriebe in Europa während des Irakkrieges erwarten ihn beim EU-USA-Gipfeltreffen am kommenden Mittwoch in der Wiener Hofburg. Nicht nur sicherheitstechnisch, auch diplomatisch ist die Visite heikel: Die Österreicher erwarten von EU-Ratspräsident Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, Bush in diesen Fragen zur Rede zu stellen.

So denken die Österreicher über Bush. Überhaupt haben die Österreicher ein ziemlich düsteres Bild von US-Präsident
George W. Bush: Sie finden ihn laut jüngster NEWS-Gallup-Umfrage in hohem Maß unsympathisch, bezeichnen ihn als Gefahr für den Weltfrieden und würden, könnten sie’s entscheiden, lieber Hillary Clinton, die Gattin von Expräsident Bill Clinton, im Weißen Haus sehen.

„Alarmstufe Rot“ und Hektik um die Bush-Visite. Es ist die höchste Sicherheitsstufe der Republik, die vom Innenministerium angeordnet wurde, „höchster Gefährdungsschutz“ für den mächtigsten Mann der Welt. Zwar liege „derzeit“ kein konkretes Bedrohungsszenario vor, aber, so die Sicherheitsexperten des Innenministeriums in Abstimmung mit dem 400-köpfigen US-Vorauskommando, das seit etlichen Wochen in Wien agiert: „Die Gefährdungsanalyse kann sich täglich ändern, bis knapp vor seiner Ankunft.“

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