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US-Justiz will Trumps Ex-Wahlkampfchef in Gewahrsam nehmen

Laut CNN-Bericht wird er sich in Kürze dem FBI stellen

Im Zuge der Ermittlungen zur Russland-Affäre will die US-Justiz laut einem Zeitungsbericht den früheren Wahlkampfleiter von Präsident Donald Trump in Gewahrsam nehmen. Wie die "New York Times" am Montag berichtete, ging Ex-Kampagnenchef Paul Manafort die offizielle Aufforderung zu, sich den Behörden zu stellen.

In der Affäre geht es um den Verdacht illegaler Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und der russischen Regierung. Laut CNN wird sich Manafort bereits in Kürze der Bundespolizei FBI stellen und damit eine Festnahme in seinem eigenen Haus vermeiden. Das berichtete der Sender am Montag unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle. Was Manafort genau vorgeworfen wird, blieb zunächst unklar.

Vermutungen gehen dahin, dass er sich im Zusammenhang mit früheren Ukraine-Geschäften und möglicherweise Geldwäsche verantworten soll und nicht in direktem Zusammenhang mit dem Kern der Untersuchungen des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller. Dabei geht es um den Vorwurf russischer Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahl und um die Frage, ob das Wahlkampflager des am Ende siegreichen republikanischen Kandidaten Donald Trump dabei mit Moskau zusammengearbeitet hat.

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