Ursachenermittlung von

Warum brannte es
auf dem Donauschiff?

Brand ging von Saunaofen aus - Landeskriminalamt NÖ schloss Ursachenermittlung ab

Ursachenermittlung - Warum brannte es
auf dem Donauschiff? © Bild: APA/FOTOPLUTSCH

Am Montag brach unter Deck der "A- Rosa Riva" ein Feuer aus, nun werden die Ursachen des Brandes ermittelt.

Der Brand auf einem Flusskreuzfahrtschiff Montagnachmittag in der Wachau hat seinen Ausgang vom Saunaofen im Wellnessbereich genommen. Das teilte NÖ Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner am Dienstagabend zum Abschluss der Ursachenermittlung durch das Landeskriminalamt mit.

Durch Hitzeübertragung habe die Holzverkleidung in der Umgebung Feuer gefangen. Möglicherweise habe sich auch ein Handtuch in der Nähe befunden, das sich entzündete. Das lasse sich aber nicht mehr feststellen, sagte der Sprecher.

Der Brand hatte im Wellness-Bereich des Flusskreuzfahrtschiffs seinen Ausgang genommen. Die "A-Rosa Riva" war zu diesem Zeitpunkt bei Schönbühel-Aggsbach (Bezirk Melk) unterwegs. Die Passagiere wurden von einem zufällig vorbeikommenden anderen Donauschiff aufgenommen und nach Dürnstein (Bezirk Krems) gebracht.

Die Feuerwehr setzte ihren Donau-Alarm-Plan um. Etwa 150 Helfer rückten u.a. mit Booten aus. Von den Einsatzkräften wurden in der Folge die Crew-Mitglieder gerettet. Acht von ihnen hatten nach Angaben des Roten Kreuzes "Rauchgasvergiftungen unterschiedlicher Schweregrade" erlitten. Sie wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die Löscharbeiten an Bord gingen unter Atemschutz vor sich.

Donau-Alarm-Plan hat sich bewährt

Der neue Donau-Alarm-Plan habe sich bewährt, resümierte Feuerwehrsprecher Matthias Fischer am Dienstag nach dem Brand auf einem Flusskreuzfahrtschiff in der Wachau vom Montagnachmittag. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte bestens funktioniert habe.

Zwölf Feuerwehren waren nach der Alarmierung ausgerückt. Sie standen laut Fischer u.a. mit fünf Arbeits- und vier Rettungsbooten im Einsatz.

Das Rote Kreuz versorgte laut Sprecherin Sonja Kellner bis in die Abendstunden am Montag in Dürnstein die Passagiere und die unverletzt gebliebenen Crew-Mitglieder. Dann wurden die spanischen Touristen mit Autobussen nach Wien gebracht. Zuvor hatten sie noch ihr Gepäck vom Schiff holen dürfen.

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