Urlauberkolonne wieder unterwegs: In Richtung Süden gab's kilometerlangen Stau

Auf der Tauernautobahn ging 15 Kilometer lang nichts Licht eingeschaltet: Verkehrsclub gab oft Starthilfe

Kilometerlange Staus lösten am Samstag sowohl in den Urlaub Reisende als auch Rückkehrer auf Österreichs Durchzugsrouten aus. Besonders betroffen waren die Tauernautobahn (A10), Südautobahn (A2) und die Fernpassstrecke (B179).

Vor allem auf der A10 sorgte der Reiseverkehr in Richtung Süden bereits ab den Morgenstunden für Stauungen und Blockabfertigung. Zeitweise betrug der Rückstau vor dem Tauerntunnel rund 15 Kilometer, Autofahrer mussten bis zu zweieinhalb Stunden Geduld haben.

"Mittlerweile hat sich der Rückstau auf rund zehn Kilometer und rund eine bis eineinhalb Stunden Wartezeit reduziert. Auch vor dem Lermoosertunnel auf der B179 in Tirol mussten die sonnenhungrigen Autofahrer einiges an Geduld in einem rund fünf Kilometer langen Rückstau vor der Blockabfertigung aufbringen", berichtete der ARBÖ am Nachmittag.

Auch der Rückreiseverkehr sorgte zum Teil für erhebliche Stauungen. Das "Highlight" war der Katschbergtunnel auf der Tauernautobahn: In den Mittagsstunden gab es vor dem Südportal Blockabfertigung mit rund zehn Kilometer Stau. Ebenfalls mit Blockabfertigung und kilometerlangen Staus in Fahrtrichtung Norden mussten sich die Autofahrer vor den Tunnelportalen des Kalcherkogeltunnels herumschlagen.

In Tirol gab es durch den starken Rückreiseverkehr Richtung Deutschland kilometerlange Blechschlangen auf der B169 im Zillertal vor Strass, auf der B178 bei Ellmau sowie auf der B179 vor dem Lermooser Tunnel, wo der Verkehr nur mehr blockweise abgefertigt wurde. In Richtung Kärnten ging es ebenfalls nur mehr blockweise durch den Tunnel auf dem Packabschnitt.

Der ÖAMTC-Stauberater war auch bei starkem Regen auf der A10 unterwegs. Er musst hauptsächlich Starthilfe geben, da zahlreiche Fahrzeuge nach längerem Stehen mit eingeschaltetem Licht nicht mehr ansprangen.(apa/red)