Unwetter von

Sturm fegt über England

Zwei Todesopfer und schwere Schäden. Auch der Norden Frankreichs betroffen

Unwetter - Sturm fegt über England © Bild: APA/DPA/Rumpenhorst

Heftige Stürme haben in weiten Teilen Schottlands, Englands, Wales und Nordirlands teilweise schwere Schäden angerichtet und Todesopfer gefordert. Ein Mann wurde auf einem Tanker im Ärmelkanal schwer verletzt, als eine Welle das Schiff traf. Er starb im Hubschrauber am Weg ins Krankenhaus. In der Stadt Tunbridge Wells südöstlich von London wurde ein Mann in seinem Kleinbus von einem herabstürzenden Baum erschlagen.

Der Sturm wütete über großen Teilen Großbritanniens und führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Hafen im südenglischen Dover musste geschlossen werden, angesichts von Winden der Windstärke elf auf offener See wurde der Fährbetrieb in das französische Calais eingestellt. An den schottischen Flughäfen in Glasgow und Edinburgh wurden zahlreiche Flüge gestrichen oder verschoben. Starker Regen und Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern behinderten zudem den Zug- und Busverkehr.

In Nordirland, in Wales und im Südwesten Englands wurden Bäume ausgerissen, mehrere Straßen mussten gesperrt werden. In der Grafschaft Surrey im Südosten Englands wurde ein Busfahrer schwer verletzt, als ein Baum auf sein Fahrzeug stürzte. Die berühmte Pferderennbahn im ebenfalls in Surrey gelegenen Epsom musste geräumt werden, nachdem der Wind einen Teil eines Tribünendachs weggerissen hatte. Im Westen Schottlands wurden fünf Menschen verletzt, als der Wind mehrere Wohnmobile umstieß.

Auch Frankreich betroffen
Im Norden Frankreichs verursachten heftige Winde Stromausfälle: 13.000 Haushalte in der Region Nord-Pas-de-Calais waren zeitweise ohne Elektrizität, wie der Netzbetreibers ERDF am Abend mitteilte. Die Feuerwehr musste wegen umgestürzter Bäumen oder Stromleitungen zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Der französische Wetterdienst Meteo France registrierte an der Küste Windböen mit einer Stärke von bis zu 126 Stundenkilometern. Am Abend habe sich die Lage allerdings wieder beruhigt, hieß es.

Kommentare

also eigentlich müssts ja heissen Großbritannien, wobei die einzigen wirklichen Britannier die Waliser sind zu denen sie immerhin "die Fremden" sagen und wenn N.I. dabei ist wär noch besser U.K.

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