Unwetter von

Melk steht unter Wasser

Zahlreiche Keller und Straßen überflutet: 21 Feuerwehren sind ausgerückt

Unwetter im Bezirk Melk: Zahlreiche Keller überflutet. © Bild: APA/PAUL PLUTSCH

In Niederösterreich ist es erneut zu Überflutungen gekommen: Für Feuerwehren im Bezirk Melk hat es nach weiteren teils heftigen Regenfällen am Dienstag wieder eine Reihe von Einsätzen gegeben. In mehreren Gemeinden mussten unter anderem Keller ausgepumpt werden, teilte Franz Resperger, Sprecher des Landeskommandos, mit.

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Helfer von 21 Feuerwehren rückten vor allem im Raum Ybbs aus. Dutzende Keller waren überflutet, laut Resperger gab es auch Murenabgänge. Sorgen bereitete der Melkfluss, der die Vorwarnstufe erreicht hatte und weiter stieg. Kleinere Bäche traten bereits über die Ufer. Die Feuerwehr hat den Bezirksführungsstab eingerichtet.

Die Region um Ybbs erlebe Dauerregen seit Samstagabend, sagte Resperger. Auch Dienstagfrüh habe es wieder massive Niederschläge gegeben.

Hangrutschung in Vorarlberg

Auch in Vorarlberg haben die seit dem Montagabend teils anhaltenden Regenfälle zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. Eine Hangrutschung verlegte in den frühen Morgenstunden die Kennelbacherstraße zwischen Bregenz-Weidach und Kennelbach (Bezirk Bregenz). Wegen der Aufräumarbeiten war die Verbindung bis 10.00 Uhr gesperrt. Verletzt wurde niemand, informierte die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle.

Die Feuerwehren mussten zu 21 Einsätzen ausrücken, hieß es gegen 9.00 Uhr. Der Großteil der Einsätze betraf den Großraum Bregenz. Die Bevölkerung rief die Feuerwehren vor allem wegen überschwemmter Keller zu Hilfe.

Kommentare

Da stimmt doch etwas nicht!!!
Jeder Häuselbauer MUSS bei einer Bauverhandlung einen eigenen Sachverständigen bezahlen. Weder bei den öffentlichen Bauten noch bei Einfamilienhäuser können diese sogenannten Sachverständigen (Parteigünstlinge) Hochwassergefahr erkennen und Vorsorge gegen Starkregen treffen????

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