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Unwetter in Italien - Bilanz verschlimmert: Elf Tote

Leiche in der Dolomiten-Provinz Belluno geborgen

Die Bilanz der schweren Unwetter mit Starkregen und Sturmböen, die weite Teile Italiens betrafen, hat sich bis Dienstag weiter verschlimmert. Mindestens elf Personen kamen seit Montag ums Leben, eine Person ist im süditalienischen Catanzaro noch vermisst, teilte der Zivilschutz mit. Am Dienstagnachmittag wurde die Leiche eines 61-Jährigen aus Falcade in der Dolomiten-Provinz Belluno geborgen.

Sein Auto war mit laufendem Motor und offenen Türen unweit eines Flusses gefunden worden, der wegen der schweren Niederschläge der vergangenen Tage über die Ufer getreten war. Es handelt sich um das zweite Todesopfer in der Provinz Belluno seit Beginn der schweren Unwetter, die seit Sonntag Italien unter Druck halten. Schon am Sonntag waren mindestens fünf Menschen gestorben.

Besonders schwierig war am Dienstag die Lage im Trentino und in Ligurien. Im Küstenort Rapallo, rund 30 Kilometer südöstlich von Genua, riss der Sturm Luxusjachten los und ließ sie stranden. Die Hälfte der rund 400 Jachten, die im touristischen Hafen in Rapallo vor Anker lagen, wurden zerstört. Zu ihnen zählte auch ein Schiff von Ex-Premier Silvio Berlusconi.

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