Fakten von

Unterzeichnung der Vereinbarung zum Namensstreit am Wochenende

Laut "MKD" noch nicht klar, ob sie am Samstag oder Sonntag stattfinden wird

Die zwischen den Ministerpräsidenten Griechenlands und Mazedoniens, Alexis Tsipras und Zoran Zaev, am Dienstag erzielte Vereinbarung zur Lösung des langjährigen Namenstreites soll am kommenden Wochenende in der griechischen Grenzstadt Prespa unterzeichnet werden. Mazedonien soll künftig den Namen Republik Nord-Mazedonien tragen.

Laut dem mazedonischen Internetportal "MKD" steht zunächst noch nicht fest, ob die Unterzeichnung am Samstag oder Sonntag stattfinden wird. Dies hänge von einem Treffen Tsipras mit Vertretern griechischer Parteien und seiner Parlamentsrede ab, berichtete das Internetportal.

Die Vereinbarung soll von den Außenministern der beiden Staaten, Nikos Kotzias und Nikola Dimitrov, in Anwesenheit der beiden Regierungschefs unterzeichnet werden. Zur feierlichen Unterzeichnung werden demnach auch UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, UNO-Vermittler Matthew Nimetz, EU-Außenpolitikbeauftragte Federica Mogherini sowie EU-Nachbarschaftskommissar Johannes Hahn erwartet.

In der mazedonischen Hauptstadt haben sich am Mittwochabend etwa 1.500 Menschen zu einem Protest gegen die Vereinbarung versammelt. Weitere Proteste vor dem Parlament sollen auch in den kommenden Tagen folgen, meldeten Medien in Skopje.

Kommentare