Unterstürtzungserklärungen: Hans-Peter Martin sammelt erfolgreich Unterschriften

HPM jubelt über riesigen Erfolg im Westen Österreichs KPÖ müht sich zur Teilnahme an der Nationalratswahl

Nur noch bis 25. August haben die auf Unterstützungserklärungen angewiesenen Parteien Zeit, um die bundesweit nötigen 2.600 Stimmen für die Kandidatur zu den Nationalratswahlen zusammen zu bekommen. Die meisten werden die Zeit auch brauchen. Erfolgreichster Stimmensammler war bisher der EU-Parlamentarier Hans-Peter Martin, die KPÖ erst in der Steiermark und die FPÖ konnte keine Angaben machen.

Martin, der sich schon in der Vorwoche alle nötigen 100 Unterschriften in seinem Heimatbundesland Vorarlberg an einem Tag erreicht hatte, zeigte sich optimistisch und sprach von einem "starken Bürgersignal im Westen". In Tirol und Salzburg sei er ebenfalls "weit über den erforderlichen Unterschriften" angelangt. Mehr als doppelt so viel wie nötig unterschrieben für Martin in Oberösterreich.

Vergleichsweise weniger erfolgreich gestaltete sich der bisherige Unterstützer-Fang der KPÖ: Erst in der Steiermark, wo die Kommunisten durch Klubobmann Kaltenegger sehr populär geworden sind, hat die Partei die Unterschriften beisammen. In Wien und Niederösterreich, wo jeweils 500 Stimmen nötig sind, habe man bereits "vier Fünftel" erreicht, sagte Sprecher Zach. In Oberösterreich habe man rund 70 Prozent der dort vorgeschriebenen Unterschriften gesammelt und in Tirol, Salzburg und Kärnten etwa die Hälfte. Vorarlberg und Burgenland setzen je 100 Stimmen voraus, hier sei man bei "35 bis 40 Prozent". Generalsekretär Vilimsky konnte keine Angaben über die Zahl der Unterstützer machen.

Für den Österreich weiten Antritt zur Nationalratswahl sind entweder die Unterschriften von drei Abgeordneten oder die Erklärungen von bundesweit 2.600 Unterstützern nötig. Dieser Prozedur müssen sich neben diversen Splittergruppen auch FPÖ, KPÖ und Martins Bürgerliste unterziehen.

(apa)