Unorthodoxer Weg aus der Arbeitslosigkeit:
Familienvater bietet 25.000 Dollar für Job

US-Amerikaner will den Spieß jetzt umdrehen Wer ihm einen Job vermittelt, erhält Belohnung

Unorthodoxer Weg aus der Arbeitslosigkeit:
Familienvater bietet 25.000 Dollar für Job
© Bild: scottavidon.com

Die Arbeitslosenrate in den USA liegt nach wie vor auf einem traurigen Stand von zehn Prozent, seit Beginn der Wirtschaftkrise sind in den Staaten mehr als 4,8 Mio. Arbeitsplätze verloren gegangen. Kein Wunder, dass manche nun zu unüblichen Maßnahmen greifen, wenn es darum geht, wieder Arbeit zu finden. Scott Avidon, 45-jähriger Familienvater aus Locust Valley im US-Bundesstaat New York, ist zu einer besonderen Idee gekommen: Wer ihm einen Job verschafft, dem will der gelernte Werbe-Fachmann bis zu 25.000 Dollar Belohnung überweisen.

Seinen Plan erläuterte Avidon dem US-Nachrichtenportal "Huffington Post": "Ich habe Freunde und meine Familie um Hilfe gebeten, mich für eine Million Jobs online beworben, bin zu zahlreichen Networking- und Design-Veranstaltungen gegangen. Aber vor einigen Wochen bin ich draufgekommen, dass es Zeit ist, kreativ zu werden und den Spieß umzudrehen."

Der gelernte Werbeberater wurde vor sechs Monaten von seinem Arbeitgeber, einem Juwelier, entlassen. Seitdem wurde er zu lediglich fünf Bewerbungsgesprächen eingeladen. Ein Job-Angebot blieb aber aus. Denn: Avidons Spezialgebiet (Metalle und Glas) sind eine Nische, die momentan offenbar nicht gefragt ist: "Ich habe mit anderen Materalien keine Erfahrung und das ist das Problem", beschreibt der zweifache Vater die Gründe für seine bisher erfolglose Job-Suche.

Bis zu 25.000 Dollar seines zukünftigten Gehalts will er seinem Job-Vermittler überweisen. "Die Summe der Belohnung richtet sich nach der Höhe meines Gehaltes", sagt der Langzeitarbeitslose gegenüber der "Huffington Post". "Wenn ich ein Jahresgrundgehalt von 225 000 bis 275 000 Dollar bekomme, wären das 25 000 Dollar Bonus." Einzige Bedingung: Er müsse für mindestens drei Monate den Job behalten.

(red)

Kommentare

Kreativ würde ich das eher nicht nenne, aber was weiss ich schon - bin ja schliesslich kein Werbefachmann. Was ich wiederum sehr kreativ gefunden habe, war ein französischer Manager der sein Gesicht in zahlreichen franz. Großstädten plakatieren hat lassen.

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