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UNO warnt vor Hungersnot im Jemen

UNO-Koordinator: Im ganzen Land sterben die Kinder

Der Jemen steht nach fast zwei Jahren Krieg vor einer Hungersnot. Im ganzen Land stürben die Kinder, sagte der UNO-Koordinator für humanitäre Hilfe in dem Land, Jamie McGoldrick, am Freitag. Für mehr als die Hälfte der 28 Millionen Jemeniten sei die Versorgung mit Nahrungsmitteln nicht gesichert, sieben Millionen seien akut von Hunger bedroht.

Erschwert wird die Lage dadurch, dass die großen Getreidehändler den Import von Weizen wegen Finanzierungsproblemen infolge der chaotischen Situation der Notenbank Jemens eingestellt haben.

Nach Informationen der Vereinten Nationen sind in Jemen acht von zehn Kindern unterernährt. Alle zehn Minuten stirbt eines an vermeidbaren Krankheiten. Die UNO schätzt, dass 18,8 Millionen Menschen in dem Land humanitäre Hilfe benötigen.

In Jemen führt eine von Saudi-Arabien angeführte Militärallianz Krieg gegen die von Iran unterstützten Houthi-Milizen. Saudi-Arabien will mit seiner Hilfe für den gestürzten Präsidenten Abd-Rabbo Mansour Hadi den Einfluss seines Rivalen Iran in der Region zurückdrängen.

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