"Unkenntnis, die an Gefährlichkeit grenzt":
Polizeivertretung hält nicht viel von Fekter

Gewerkschafter moniert Personalmangel in Wien Innenministerin übte heftige Kritik an der Exekutive<br>IHRE MEINUNG zur aktuellen Sicherheitsdebatte

"Unkenntnis, die an Gefährlichkeit grenzt":
Polizeivertretung hält nicht viel von Fekter © Bild: Reuters

Die am Wochenende von Innenministerin Fekter getätigten Aussagen zum Kriminalitätsanstieg in Wien haben für Empörung in der Bundeshauptstadt gesorgt. Die Aussagen der Ministerin sprühen vor "Unkenntnis, die an Gefährlichkeit grenzt", sagte Harald Segall, Vorsitzender der Personalvertretung der Wiener Polizei. Wien habe mindestens 1.000 Polizisten zu wenig.

"2007 hat es 589.000 strafrechtlich relevante Anzeigen gegeben, davon entfielen 300.000 auf Wien", erläuterte Segall. In den vergangenen zehn Jahren seien über 1.000 Beamte eingespart worden. "Man hat uns nicht nur Leute weggenommen, sondern auch zusätzlich verwaltungstechnische Aufgaben wie Protokollieren und Statistiken führen auferlegt", kritisierte Segall. Dieser immens hohe Aufwand binde die Polizisten an die Schreibtische.

Wien ist nicht Linz
Empört zeigte sich der Personalvertreter über den von der Ministerin angestellten Vergleich der Wiener Polizeiarbeit mit jener in den Ballungsräumen von Linz, Wels oder Steyr. Die Aufgaben dort seien mit denen in Wien nicht vergleichbar. "Dort gibt es kein Parlament oder keine Großdemos, Staatsbesuche oder Konzerte dieser Größenordnung", sagte Segall. Personal für die dafür notwendigen Reservekompanien werde aus den Wachzimmern abgezogen.

"Wir brauchen tausend fehlende Planstellen unbedingt wieder zurück." Auf jeder Polizeistation fehlten 30 Prozent Personal, "wir brauchen mehr Fachchargen und mehr Polizisten auf der Straße. Aber auch bei den Sondereinheiten wie der WEGA fehlen Leute."

(apa/red)

Kommentare

Schwarze Laterne.... Schön langsam wird es hier unheimlich in diesen Gemächern. Klingt ja wie "Inquisition" am eigenen Arbeitnehmer. Zum "Köpfewaschen" fehlt nur noch
das nötige "Färbemittel". Vorschlag bei "Notfällen"
im Google "Blaue Männchen - Policeman" einzutippen.
Vielleicht läßt sich damit die Kriminalität effektiver bekämpfen. Den Ganoven wird es egal sein, wer im
Dunkeln tappt. Die Bevölkerung wird sich aber nicht
mehr lange an der Nase herumführen lassen.
L.G. lorelei07

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Und ich halte nicht viel von der Gerwerkschaft Das dürfte sich irgendwie die Waage halten. Ich erinnere mich an den Aufstand, den es gab, als BMI Strasser Polizei und Gendarmerie zusammen legte. Wäre ja für die Gewerkschaft so gut gewesen, wenn die Zweigleisigkeit weiter bestanden hätte. Was es dem Staat gebracht hat, istder Gewerkschaft egal

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Re: Und ich halte nicht viel von der Gerwerkschaft ....kurz zur Gerwerkschaft !
Eine Gewerkschaft ist bitte eine Art Standesvertretung einzelner Berufsguppen! Bitte nicht zu verwechseln mit der Funktion eines Rechnungshofes!
Wer noch nie international arbeitsam war, weiß auch nicht was Arbeitsvertretungen in Österreich für eine wichtige Einrichtung sein können.
Vielleicht würden wir heute noch die 57 Stundenwoche wie unsere Vorfahren haben...aber warum den nicht...gerade für diesen verständnislosen "Verbesserer", eh alles leiwoand...oder..?

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Re: Und ich halte nicht viel von der Gerwerkschaft Auch eine Standesvertretung muß mit der Zeit gehn. Diese Parallelstruckturen haben doch nur Führungsposten geliefert. Die Sicherheit war nicht besser. Wie die Gewerkschaft ihre Aufgabe sieht, kann man bei den Lehrern gut beobachten.

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Na Seawas..... Momentan versuchen einzelne Minister sich erfolgreich selbst vom Ast zu sägen.... Ich hoffe es gelingt! Zuerst die Lehrer.-.... jetzt die Polizei!

Lg. Xpresso

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Re: Na Seawas..... wie wärs mit faymann und pröll. der eine ein kriecher der andere ein verwandter kriecher!

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Eine unglaubliche Gemeinheit! Die schwarzen Innenminister seit Strasser bringen mit ihrem Reformieren nur um des Reformierens willen (denn Sinn haben wohl nur einige der dabei gesetzten Schritte und Einschnitte gemacht) die Polizei in Wien und insbesondere auch die Kripo an den Rande des Ruins und ihre Beamten an die Grenzen des Machbaren und der Belastbarkeit. Und dann besitzt Fr. Fekter die Frechheit und tritt noch auf das am Boden liegende und fast wehrlose Opfer ein. Man sieht, dass diese Frau keine Ahnung von ihrem Job und noch dazu wohl die falschen Einsager hat. Diese Art von Minister arbeitet nicht für, sondern eindeutig gegen ihre Beamten, obwohl sich die unter misslichsten Umständen täglich ihren A.... aufreissen. Im Fussball würde Fr. Fekter wohl die rote Karte wegen "Verhöhnung des Gegners" bekommen. Tief!

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Re: Eine unglaubliche Gemeinheit! Diese "couragierte" Frau, dachte ich, habe wohl recht, wenn sie diese arge Zunahme der Kriminalität
aufzeigt!
Also für so blind halte ich diesen Mann nicht, vielleicht hat man seinen Artikel nur falsch kommentiert!
Abwarten bitte!
Ganz das Gegenteil!
Was tat man für die Exekutive schon alles!
Diese Organe schreiben keine Strafzettel in Kurzparkzonen mehr, das erledigen heut Privatpolitessen!
War viel, viel Arbeit!
Diese Organe bewachen und durchstreifen keine Bahnhöfe mehr, dies erledigen SECURITAS-dienstboten!
Diese Organe lassen Radarstrafen von intelligenten Messstellen berechnen, kalkulieren, prüfen, zustellen, nur zahlen tut\'s noch der Verkehrssünder!
Diese Organe dürfen heut schon um die Jause und um das heiß begehrte Eis im Sommer mit dem Dienstwagen
reisen!

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Re: Eine unglaubliche Gemeinheit! tschinkowalente sie sind mit verlaub ein.... leider darf ich nicht schreiben, was ich mir denke. ihre schreibe ist borniert und zeugt von unwissenheit. wieder eine beamtengruppe´, die im visier von "unserer" regierung ist. staat kostet geld und der staat funktioniert nur über seine mitarbeiter! behandelt man die wie den letzten dreck, nimmt ihnen jede autorität und stellt man ihm unwürdige minister vor, dann bekommt man über kurz oder lang seine rechnung präsentiert. ich bin beamter, lehrer und staatsbürger und es enerviert mich andauernd der zu sein, bei dem gespart wird, während anderen das geld in den a....geschoben wird! stellt euch auf die straße, in die klassenzimmer, die spitalszimmer in den kanal,... ihr besserwisser. ich äußere auch keine unfundierten meinungen über eure berufe.

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Re: Eine unglaubliche Gemeinheit! johnnychester ganz schön aggressiv!
Doch, Sie dürfen schon schreiben was Sie sich denken, nur beleidigen sollten Sie nicht!
Sie sind Lehrer? Sie gehen mit diesem Wind in die Klassen?Na, was glauben Sie, wie die Ihnen anvertrauten Schüler nach Ihrem Unterricht mit diesem Jargon, auf die Strasse kommen?
Meine 3 Studienabgänger wollte u.habe ich vorher in einer Privatschule unterrichten lassen!
Warum wohl!
Diese Pädagogen haben die bessere Betreuung bei mehr Stunden längst erkannt.
Ich lade Sie ein auf einen Kaffee den Sie wahrscheinlich ablehnen werden, aber lassen wir zu Gunsten der Kinder keine Torpedos los!
Mit freundlichen Grüßen

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Ja, ja die ÖVP An der Innenministerin sieht man wieder einmal, was die ÖVP für Leute an bestimmte Stellen setzt. Von den drei letzten Innenministern war Platter der, der sich noch am besten gelschlagen hatte, weil er selbst einmal Exekutivbeamter war. Strasser war ein Parteimann, der nur jemand etwas werden ließ, der das richtige Büchlein hatte, egal ob der eine Neite war (auch solche gibts sowohl bei der Polizei als auch in der Politik) oder ein Profi! Wien arbteitsmäßig mit irgend einer Stadt in Österreich zu vergleichen spricht nicht nur von Ahnungslosigkeit sondern kann man mehr als grob fahrlässig nennen. Aber der ahnunglosen Bevölkerung kann man solche "Gschichterln" ja drücken! Wenn Dummheit weh tun würde, würden gewisse Politiker/Innen Tag und Nacht schreien vor Schmerzen.

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Re: Ja, ja die ÖVP Und wie war es, als die SPÖ den Innenminister stellte?
Der ZILK-Akt gibt die Antwort. Jeder Gend.-PostenKdt mußte ein SPÖ-Parteibüchl haben. Die Absichten des Club 45 wurden bis jetzt nicht veröffentlicht. Ich bin nicht dafür daß ein Filz durch einen anderen ersetzt wird. Wechsel der Verantwortung ist aber wichtig

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