Unglaublich: Elsner kassierte Pensions-Millionen, als die Bawag Milliarden verlor

Die ÖGB-Spitze genehmigte dem Skandal-Banker eine irre Abfertigung von 93 Millionen Schilling!

Unglaublich: Elsner kassierte Pensions-Millionen, als die Bawag Milliarden verlor

Seit Tagen werden von den Beamten des Bundeskriminalamtes Konten geöffnet, Dokumente gesichtet und Einvernahmen durchgeführt. Tausende und Abertausende Seiten umfasst mittlerweile die Strafsache Bawag/ÖGB, in mehreren Dutzend Aktenordnern sind die Aussagen von Verdächtigen, Zeugen und Experten dokumentiert.

Einem vergleichsweise unscheinbaren Konvolut mit der Aufschrift „Personalakt Helmut Elsner“ wurde in diesen Tagen – und das eher zufällig – größere Aufmerksamkeit geschenkt.

In diesem nur wenige Zentimeter dicken Ordner verbirgt sich die bisher größte Bombe in der Causa Bawag.

Die Personalakte Elsner. Helmut Elsner war von 1995 bis Ende 2002 (als Nachfolger des legendären Walter Flöttl und Vorgänger des im heurigen Jänner über die so genannte Refco-Affäre gestolperten Johann Zwettler) Generaldirektor der Bawag. In Elsners Ära wurde durch den Zukauf der Postsparkasse die in den 20er Jahren gegründete Bank für Arbeit und Wirtschaft zum viertgrößten Geldinstitut des Landes; in ebendieser Ära wurden – unter Elsners persönlicher Verantwortung – die aberwitzigsten Spekulationsgeschäfte getätigt.
Und Milliardenverluste eingefahren.

Als der heute 71-jährige Elsner 2003 in den Ruhestand ging, wurde er von den sozialdemokratischen Granden der Republik wie ein Held verabschiedet.

Erst nach und nach wurden und werden seine großmannssüchtigen Attitüden bekannt: sein exklusiver Lebensstil, sein luxuriöses Haus in Südfrankreich – und sein (auf die Gattin Ruth überschriebenes) 365 m2 großes Penthouse in der Wiener Innenstadt, das ihm die Bawag P.S.K. zum Schnäppchenpreis von 474.461 Euro (inklusive Einrichtung) überließ.
Was die Öffentlichkeit bisher nicht wusste, steht im „Personalakt Helmut Elsner“: seine Aktivbezüge, seine Abfertigungen und alle Details seiner Pensionsabfindung.

Über die sind nur gerüchteweise kolportierte Zahlen bekannt: Demnach habe Elsner anlässlich seines Ausscheidens aus der Bawag P.S.K. rund 3,3 Millionen Euro Abfindungen bekommen.

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