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Schneechaos dauert an

Kolonnen reichten noch bis nach Gols zurück - Stau-Auflösung dauert noch an

Ungarn - Schneechaos dauert an © Bild: REUTERS/ Sandor H. Szabo

Das Schneechaos in Ungarn ließ am Samstag langsam nach. Die Autobahn M1 nach Budapest - die Hauptroute aus Richtung Wien - war schließlich nach mehr als zwei Tagen wieder weitgehend frei. Es gab laut ÖAMTC aber noch Behinderungen wegen Autos, die abgestellt worden waren, als die Reisenden in Notunterkünften untergebracht worden waren. Polizei, Armee und Katastrophenschutz hatten die bis zu 24 Stunden in ihren Fahrzeugen eingeschlossenen Menschen in der Nacht auf Samstag in Sicherheit gebracht. Vor dem Grenzübergang Nickelsdorf im Burgenland hatte sich allerdings auf österreichischer Seite ein 25 Kilometer langer Rückstau auf drei Spuren gebildet.

Im Burgenland ist am Samstagnachmittag die Lkw-Kolonne auf der Ostautobahn (A4) vorerst weiter angewachsen. Der Stau reiche bis zur Anschlussstelle Parndorf zurück, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland mit. Auf ungarischer Seite sei die Autobahn M1 mittlerweile wieder für den Verkehr freigegeben worden, es werde blockweise abgefertigt.

Am späten Nachmittag war laut Exekutive geplant, die in Richtung Ungarn wartenden Autofahrer in einer gemeinsamen Aktion von Asfinag, dem Roten Kreuz und der Polizei von der Gegenfahrbahn aus mit Tee und Nahrung zu versorgen. Es wurde auch versucht, in Fahrtrichtung Nickelsdorf eine Fahrspur für Pkw freizubekommen. Diesem Bestreben machten wartende Lkw-Fahrer aber immer wieder einen Strich durch die Rechnung.

Bis sich der Stau auflöse, werde es noch dauern. Möglicherweise werde das erst in den Abendstunden sein, hieß es von Seite der Polizei.

Kommentare

Wer sagt, dass die Ungarn zur EU gehören? Das ist tiefster Balkan. Wenn das in Österreich passiert wäre, die Lenker hätten die Asfinag "zerissen". Aber in Ungarn da traut man sich halt nicht. Wie gesagt: Tiefster, tiefster BALKAN und keines falls EU-tauglich.

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