Unfallserie in Ötztaler Alpen: Hubschrauber im Dauereinsatz auf tiroler Wildspitze

70-jähriger Tiroler aus Hall 200 Meter ist abgestürzt Zwei Bergsteiger bei Abstürzen schwer verletzt

Unfallserie in Ötztaler Alpen: Hubschrauber im Dauereinsatz auf tiroler Wildspitze © Bild: APA

Gleich mehrere Einsätze innerhalb weniger Stunden hat der Notarzthubschrauber "Christophorus V" auf Österreichs zweithöchstem Berg, der 3.774 Meter hohen Wildspitze in den Ötztaler Alpen in Tirol, fliegen müssen. Zwei Bergsteiger hatten sich bei Abstürzen schwer verletzt. Ein Bergführer, der die beiden Einsätze zuvor beobachtet hatte, erlitt einen Bandscheibenvorfall und wurde selbst zum Hubschrauberpatienten.

Ein 70-jähriger Tiroler aus Hall 200 Meter ist abgestürzt und hatte sich schwer verletzt. Der Verunglückte musste vom Hubschrauber nach ÖAMTC-Angaben mit Tau geborgen und wurde nach Zams geflogen. Das Unglück ereignete sich in 3.500 Meter Höhe.

Wenige Stunden später verlor ein 53-jähriger Wiener in 3.600 Metern Höhe das Gleichgewicht und stürzte ab. Auch er wurde ins Krankenhaus Zams geflogen.

Der Bergführer konnte zwar noch selber bis zum Taschachhaus absteigen. Von dort musste ihn schließlich der Hubschrauber holen und in ein Krankenhaus fliegen.

(apa/red)