Unfall in Wien von

Auto in Fluss gestürzt

Lenker konnte sich aus Fahrzeug befreien. Zwei angebliche Mitfahrer vermisst.

Auto stürzt in Liesingbach © Bild: APA/Berufsrettung Wien

Bei einem spektakulären Verkehrsunfall in der Nacht auf den Christtag ist ein Wiener mit seinem Auto in den Liesingbach in Wien-Favoriten gestürzt. Das Fahrzeug kam aufgrund des starken Nebels bei der Unterlaaer Straße von der Fahrbahn ab, der Pkw durchbrach ein Brückengeländer, überschlug sich und blieb auf dem Dach im Bach liegen. Der 21-jährige verletzte Fahrer konnte sich selbst aus dem Wagen befreien, gab jedoch an, dass sich noch zwei weitere Personen in seinem Auto befunden haben sollen.

Der Unfalllenker wurde laut Polizei desorientiert von Beamten auf der Unterlaaer Straße entdeckt. Die Polizisten leisteten Erste Hilfe und alarmierten die Rettung. Laut Sprecher der Wiener Rettung, Ronald Packert, erlitt der 21-Jährige Verletzungen am Bauch und war stark unterkühlt. Er gab an, einen Verkehrsunfall gehabt zu haben und mit seinem Pkw in den Liesingbach gestürzt zu sein. Er sagte, dass sich noch zwei weitere Personen in dem Fahrzeug befinden. Die Polizisten fanden das verunglückte Fahrzeug. Während ein Beamter weitere Rettungskräfte alarmierte, sprang sein Kollege in den Bach und tauchte mehrmals in das Unfallfahrzeug.

Bei seinem Einsatz brach sich der Beamte das Fersenbein. Der Polizist konnte jedoch keine weiteren Personen im Pkw wahrnehmen. Auch Taucher der Wiener Berufsfeuerwehr, die die Unfallstelle im Umkreis von 500 Metern durchsuchten, entdeckten die erwähnten Beifahrer nicht. Bis zum Mittag des Christtages war noch unklar, ob sich tatsächlich zwei weitere Personen in dem Unfallwagen befunden haben.

Laut Polizei kann eine Alkoholisierung des Unfalllenkers nicht ausgeschlossen werden, das Ergebnis der Blutuntersuchung stand noch aus. Der Lenker war zudem nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins. Er wurde in ein Spital gebracht.

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