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UN-Hilfswerk: Elend eingeschlossener Zivilisten in Syrien wächst

Rund 8.000 Personen betroffen

In Syrien wächst nach UN-Angaben das Elend in den umkämpften Hochburgen der IS-Terrormiliz, Al-Raqqa und Deir ez-Zor. Für die etwa 8.000 in der Stadt Al-Raqqa eingeschlossenen Zivilisten würden Wasser, Nahrung und Medikamente immer knapper, berichtete das UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR am Freitag in Genf nach Gesprächen mit Geflohenen.

"Sie haben nur die desolate Wahl, in der umkämpften Stadt zu bleiben oder durch die Reihen der Kämpfer zu fliehen - und bei beidem den Tod zu riskieren", sagte UNHCR-Sprecher Andrej Mahecic.

In der Nachbarprovinz Deir ez-Zor hätten allein in der ersten Oktoberwoche 95.000 Menschen wegen Kämpfen fliehen müssen. Das UNHCR baue seine Flüchtlingslager aus, um mehr Menschen aus Al-Raqqa und Deir ez-Zor aufnehmen zu können.

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