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Umweltschutz im Alltag: Zehn Tipps

Einfach, aber effektiv: So können Sie der Umwelt täglich etwas Gutes tun

Zehn Tipps für den Umweltschutz im Alltag © Bild: Thinkstock

Nicht immer achtet man im Alltag darauf, dabei wäre der Umweltschutzoft so einfach: Das beginnt schon bei kleinen Handlungen wie dem Aufdrehen des Wasserhahns. Aber auch bei Einkäufen oder der täglichen Fahrt zur Arbeit können wir mitbestimmen, ob die Umwelt geschont wird.

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Wie einfach es ist, ganz persönlich zum Umweltschutz beizutragen, beweisen folgende Tipps:

1. Elektrogeräte ausschalten

Schalten Sie den Computer, die Kaffeemaschine oder sonstige Geräte, wenn Sie sie gerade nicht verwenden, ganz aus. Denn auch im Stand-by-Modus verbrauchen elektrische Geräte Strom und belasten den Geldbeutel und das Klima erheblich. Im Elektrofachhandel erhalten Sie abschaltbare Verteilerleisten, die den Geräten den Saft abdrehen. Schalten Sie auch den Monitor aus, wenn Sie die Arbeit am Computer für längere Zeit unterbrechen. Ladegeräte nach Gebrauch immer aus der Steckdose ziehen, da sie auch Strom abzapfen, wenn sie nicht in Betrieb sind. Wenn Sie in den Urlaub fahren, solltesn Sie alle elektrischen Geräte – auch Boiler und Durchlauferhitzer – vom Netz nehmen. Hier gibt's noch mehr Tipps zum Stromsparen.

2. Kochen mit Deckel

Verwenden Sie beim Kochen immer einen Deckel. Kochen ohne Deckel kostet viermal so viel Energie wie mit, da sich die Garzeit erhöht. Außerdem sollte der Topf immer passend zur Herdplatte gewählt werden, da der Herd sonst unnötig Wärme verliert.

3. Fischbestände schützen

Die langjährige Übernutzung der Meere hat dazu geführt, dass mittlerweile 85% der weltweiten Fischbestände überfischt oder von Überfischung bedroht sind. Doch mit Ihrem Einkaufsverhalten können Sie dazu beitragen, die Fischbestände zu schonen. Die gratis App für's Smartphone WWF-Einkaufsratgeber "Fische & Meeresfrüchte 2012" hilft Ihnen, die richtige Wahl zu treffen. Hier sehen Sie auf einen Blick, welche Fische Sie bedenkenlos einkaufen können und welche Sie derzeit lieber meiden sollten.

4. Regionales Essen

Eingeflogenes Obst und Gemüse verbraucht durchschnittlich 48 Mal mehr Treibstoff als Waren aus der Region. Bei Letzteren werden nämlich Transportwege gespart und so deutlich weniger Treibhausgase ausgestoßen. Wählen Sie lieber regionales Gemüse und Obst vom Bauern in der Nähe oder vom Wochenmarkt. Hier erfahren Sie, wie nachhaltig die Österreicher tatsächlich einkaufen.

5. Sharing is Caring

Mitfahrgelegenheit.at ist nur ein Beispiel von vielen in diesem Bereich. Ob "leihdirwas.de", "frents.com", "bookelo.com" - Letztere mit der Spezialisierung auf das Teilen von Büchern - oder die boomenden Car-Sharing-Angebote: Sie alle verbinden die Stichworte teilen und ökologischer Fußabdruck. Wir besitzen kein Auto mehr, wir leihen es uns. Ermöglicht wird das mit der Verbindung zur mobilen Welt. Schnell ein Auto leihen und sehen, wo es steht? Gebrauchte, aber gute Dinge bei Ihnen in der Nähe kaufen können Sie über Stuffle.

6. Metall recyceln

Das Recyceln einer Aluminiumdose spart 90 Prozent der Energie, die benötigt wird, um eine neue zu produzieren. Bei einem Kilogramm Aluminium sparen Sie elf Kilogramm CO2.

7. Raumtemperatur senken

Wenn man die Raumtemperatur um nur ein Grad Celsius senkt, spart man fünf bis zehn Prozent Heizenergie – und zugleich etwa 200 Kilogramm CO2 sowie rund 70 Euro pro Haushalt und Jahr. Hier finden Sie noch mehr Tipps, wie Sie beim Heizen sparen können.

8. Faire Blumen

82 Prozent aller Schnittblumen werden importiert – die meisten davon aus den Niederlanden. Besonders im Winter stammt fast die Hälfte aller importierten Schnittblumen aus südlichen Ländern wie Kolumbien, Ecuador, Kenia, Israel oder Spanien. Achten Sie darauf, dass Sie nur Blumen mit einem Fairtrade-Siegel kaufen! Die Organisation sorgt dafür, dass die Arbeiter unter besseren Bedingungen und zu besseren Löhnen arbeiten.

9. Lampen mit geringem Verbrauch

Verwenden sie Lampen der Energieeffizienzklasse A, Leuchtdioden (LED), Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Diese Lampen halten sechs bis 15 Mal länger als herkömmliche Leuchten. Halogenlampen können laut WWF nicht empfohlen werden, denn sie verbrauchen deutlich mehr Energie als LEDs oder Energiesparlampen. Um die Lebensdauer zu optimieren, müssen Energiesparlampen beim Einschalten abgekühlt sein. Daher sollten Sie Lampen eingeschaltet lassen, wenn die Leuchtpause nur einige Minuten betragen würde. Hier finden Sie noch mehr Tipps, wie Sie bei der Beleuchtung sparen können.

10. Plastik vermeiden

Versuchen sie, wo es nur geht, den Kauf von Plastik zu vermeiden. Gibt es das gleiche Produkt womöglich in einem Glasbehälter (vor allem Getränkeflaschen)? Sparen sie mit Plastik an jeder Ecke! Lesen Sie auf "sein.de" auch den Bericht zur Filmdokumentation "Plastic Planet" - das wird Ihnen die Augen öffnen.

Vielen Dank an die Kolleginnen von woman.at!

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