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Wir möchten wissen, was die EU wirklich für Sie bedeutet

Umfrage - Wir möchten wissen, was die EU wirklich für Sie bedeutet © Bild: APA/HANS KLAUS TECHT

Die Europäische Union betrifft uns alle und doch ist sie für viele nicht greifbar. Das wollen wir ändern. Mit der News-Reportage "Inside Brüssel: So seltsam tickt Europas Hauptstadt" haben wir versucht, die Machtzentrale Europas von einer menschlichen Seite zu zeigen. Nicht weniger wichtig als einen authentischen Einblick in den Arbeitsalltag, ist es aber zu erfahren was Sie denken.

Wir sind alle ein Teil der Europäischen Union. In der Öffentlichkeit werden meist die großen Themen wie Wirtschaftspolitik und Gesetzgebung diskutiert. Dabei geht es um viel mehr. Wir möchten von Ihnen wissen wie es sich für sie anfühlt ein EU-Bürger zu sein. Sind sie stolz darauf? Was könnte man besser machen?

© APA/Eurobarometer

In den vergangenen 60 Jahren gab es in Europa keinen Krieg mehr. Niedrige Zinssätze, keine Wechselkursschwankungen, Reisefreiheit sind nur einige Vorteile, die uns spontan einfallen. Laut einer Eurobarometer-Umfrage von Oktober 2017 erklärten 53 Prozent der Befragten in Österreich, dass ihr Land von der EU-Mitgliedschaft profitiert habe. Für die Österreicher hat die EU bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Priorität. Dennoch gibt es viele EU-Kritiker.

Dauert nicht lange: Einfach diesen Fragebogen ausfüllen

Wir möchten verstehen warum. Was könnte man besser machen? Wünschen Sie sich zum Beispiel so wie Bundeskanzler Sebastian Kurz, dass in der EU verstärkt auf das Subsidiaritätsprinzip gesetzt wird? Das bedeutet primär, dass die Europäische Gemeinschaft nur dann in nationalen - also etwa in österreichischen - Angelegenheiten tätig werden kann, wenn Österreich selbst diese nicht ausreichend lösen kann. Die EU kann also nur die Zuständigkeiten übernehmen, die die Mitgliedsstaaten ihr zuweisen.

Subsidiarität vs. Vereinigte Staaten von Europa

Der deutsche SPD-Parteichef Martin Schulz hingegen, macht sich für die "Vereinigte Staaten von Europa" stark. Kern dieser europäischen Zukunftsvision ist einen gemeinsamen Verfassungsvertrag zu haben. Die EU-Mitglieder, die dieser föderalen Verfassung nicht zustimmen, müssen dann automatisch die EU verlassen, so Schulz.

Gibt es andere Konzepte, die für die EU geeignet sind? Und welche persönlichen Erfahrungen haben Sie als EU-Bürger eigentlich gemacht?

© Video: News.at

Um die Ängste, Sorgen und Wünsche unserer News-Leser besser zu verstehen, haben wir einen Fragebogen vorbereitet. Wir freuen uns schon auf viele Rückmeldungen!