Umfrage von

Vorteile der EU-Regeln

Österreicher begrüßen einheitliche Regelungen in Europa - weniger Skepsis

Umfrage - Vorteile der EU-Regeln © Bild: APA/EPA/Donev

Die Österreicher sehen die Europäische Union nicht mehr so skeptisch: Sie sehen vielmehr die Vorteile der einheitlichen Regelungen für ganz Europa. 59 Prozent wünschen sich ein konformes Vorgehen bei Umweltschutzbestimmungen und im Klimaschutz. Die gemeinsame Währung, also den zuletzt imagemäßig angekratzten Euro, befürworten 51 Prozent, ergab ein Freitag veröffentlichter IMAS-Report.

Je 48 Prozent der Befragten waren für Einheitlichkeit in Strafrecht und Straßenverkehr, 21 bzw. 20 Prozent hielten in diesen Bereichen an der Selbstbestimmung der Länder fest. Tierschutz (46 Prozent), Datenschutz (45 Prozent), Außenpolitik (43 Prozent), Energie- und Treibstoffpreise (41 Prozent) sowie Wirtschaftspolitik (40 Prozent) fanden weit mehr Zustimmung bei Befürworten der Homogenität als bei jenen des europäischen Kirchturmdenkens.

Auf keinen Fall EU-weit gleich soll die Sprache geregelt sein. 53 Prozent der Österreicher können einer europaweiten Amtssprache nichts abgewinnen, lediglich 14 Prozent sind dafür. Die Höhe der Pensionen sowie jene von Löhnen und Gehältern sollte jedem Land selbst vorbehalten bleiben, gaben 50 bzw. 51 Prozent an. Das Mietrecht und die Beiträge zur Krankenversicherung waren für je 45 Prozent kein Thema für europaweit einheitliche Regelungen. Nur 20 bzw. 19 Prozent könnten sich hier mit einer europäischen Einheitslinie anfreunden.

Insgesamt entfielen von den 25 zur Diskussion gestellten Bereichen 34 Prozent der Antworten auf Befürwortung, 33 Prozent auf Ablehnung der europäischen Einheitlichkeit. 33 Prozent signalisierten Unschlüssigkeit, resümierte das Institut. Je neun Prozent waren der Ansicht alles bzw. nichts sollte gleich geregelt sein. Für die Studie wurden 1.002 Österreicher, statistisch repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren, in persönlichen Interviews befragt.

Kommentare

Was soll durch die EU geregelt werden? Sprich: Alle die Punkte, die sowieso schon über die UNO gemeinsam geregelt waren, sollen auch gemeinsam bleiben, durch die EU aber keine neuen Gemeinsamkeiten entstehen.

Stellt sich die Frage, ob dies dann den Abbau der Demokratie wert ist.

Euer

Pastor Hans-Georg Peitl
Bundesobmann der
Freiheitlichen Christen Österreichs (FCÖ)
http://www.bedenklich.at

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