Umfrage: Rote Karten für Referees

Umfrage: Rote Karten für Referees

Fußballexperten über die Schiedsrichter-Krise. Ihre Lösungen: zweiten Schiri aufs Feld, FIFA-Regeln reformieren, schwache Referees einfach austauschen.

Es war wie die Erfüllung eines naiven Fußballtraums: „Und in der letzten Minute kriegen wir einen Elfer und gewinnen das Spiel.“ Guus Hiddink ist das Gegenteil davon passiert: Seine Socceroos hielten im Achtelfinale gegen den haushohen Favoriten Italien ein ganzes Spiel lang ein 0:0, bis die Australier und ihr holländischer Trainer aus allen Träumen gerissen wurden. Italiens Grosso fällt in Minute 93 im Strafraum über den am Boden liegenden Neill, der spanische Schiedsrichter Luis Medina Catalejo pfeift und zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt. Totti verwandelt eiskalt. Selbst Italiens Zentralorgan des Sportpatriotismus, die „Gazzetta dello Sport“, gibt zu: „Wenn so ein Elfer gegen uns gepfiffen worden wäre, hätten alle ,Komplott‘ geschrien.“ Der Skandalpfiff des Spaniers in Schwarz war nur der bisher letzte Höhepunkt der in Deutschland grassierenden Unform der Pfeifenmänner.

PFEIFENMÄNNER.
Die Fehlerliste: Zwei ,Schwarze‘ durften nach schweren Patzern noch mal pfeifen.

Schiedsrichterpfiffe sind Tatsachenentscheidungen, spätere Proteste sind meist zwecklos. In Deutschland durften aber sogar zwei Schiedsrichter (Valentin Ivanov aus Russland, Massimo Busacca aus der Schweiz) und ihre Assistenten nach argen Fehlpfiffen in ihren Vorrundenspielen ein weiteres Mal ran.

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PLUs: die Liste der bisher gröbsten Fehlentscheidungen