Umfrage von

Mehrheit der Österreicher
will mehr Geld fürs Bundesheer

Die Leistungsschau am Nationalfeiertag wurde aus Spargründen etwas abgespeckt

Österreichische Drohne © Bild: APA/Hans Klaus Techt

Eine Mehrheit von 53 Prozent spricht sich laut einer aktuellen Umfrage dafür aus, dem Bundesheer mehr Geld zukommen zu lassen. 40 Prozent halten den Sparkurs bei der Armee für nötig, sieben Prozent wollten sich nicht äußern, berichtet das Nachrichtenmagazin "profil".

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, fordern bei 500 Befragten 53 Prozent der Österreicher mehr Geld für das Bundesheer. 40 Prozent halten den Sparkurs beim Heer laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research durchgeführten Umfrage für notwendig. Sieben Prozent wollten sich dazu nicht äußern.

BH-Leistungsschau aus Kostengründen abgespeckt

Traditionsgemäß steht am Nationalfeiertag die Angelobung von Rekruten am Heldenplatz auf dem Programm. Die Leistungsschau des Bundesheeres wurde aus Spargründen aber etwas abgespeckt.

Das Programm auf dem Heldenplatz beginnt traditionsgemäß um neun Uhr mit der Kranzniederlegung durch den Bundespräsidenten und im Anschluss durch die Bundesregierung in der Krypta am Burgtor. Ab zehn Uhr präsentiert das Bundesheer bei der Leistungsschau, die jährlich für großen Andrang sorgt, Hubschrauber, Panzer und technische Geräte. Allerdings wird heuer etwas weniger ausgestellt, auch das Eurofighter-Modell fehlt. Um 10.30 Uhr folgt mit der Angelobung von rund 900 Rekruten in Anwesenheit des Bundespräsidenten und der Bundesregierung einer der Höhepunkte. Dieser Festakt mit Reden von Bundespräsident Heinz Fischer und Bundeskanzler Werner Faymann gilt zugleich als Sonderministerrat der Regierung.

Die "dynamische Informations- und Leistungsschau" des Bundesheeres hat wieder zahlreiche "Themeninseln" zu bieten. Außerdem wird heuer am Heldenplatz auch der Preis "Militär des Jahres" (früher: "Soldier of the Year") verliehen. Für die musikalische Untermalung im Festzelt sorgen "Die Edlseer" und "Echt stark".

Kommentare

Wir haben ein Heer von teuren Offizieren und Generälen im teurenBeamtenstatus!

Eine potemkinsche "Leistungsschau"!

Von einem "Heer" kann keine Rede mehr sein. Eher von einem Militärverein zu Fuß (Benzin ist gesperrt), mit einem gelernten Gewerkschaftssekretär als Obmann. Der Oberkommandierende BP ist zufrieden, dass man wenigstens ausländische Staatsgäste noch mit einer Fahne samt Begleitung und einer Musik empfangen kann.

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