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Umfrage: Großteil der Unternehmen ermöglicht Papamonat

Für 18 Prozent der Arbeitnehmer gilt Auszeit als Karrierebremse

Für über ein Drittel der Arbeitnehmer ist der Papamonat selbstverständlich. Folglich gaben 34 Prozent der Arbeitnehmer an, dass die Auszeit als frisch gebackener Vater in ihrem Unternehmen etabliert sei. Für 30 Prozent ist es grundsätzlich kein Problem, es hänge aber von der Position ab, geht aus einer Umfrage unter 472 Arbeitnehmern des Portals karriere.at hervor.

Nur 18 Prozent der Befragten gaben an, dass eine Väterkarenz nur in Ausnahmefällen genehmigt würde. Ebenso viele schätzen das Modell als Karrierebremse ein.

Die Arbeitgeber schätzen die Lage ähnlich ein. Für 46 Prozent der 148 befragten Führungskräfte und Personalmanager ist der Papamonat kein Problem. 21 Prozent glauben, dass die Genehmigung positionsabhängig ist. Als "schwierig" durchführbar stufen 24 Prozent der Firmenvertreter die Pause vom Job ein, hieß es in einer Aussendung vom Dienstag. Jeder zehnte gibt einem solchen Antrag keine Chance.

"Arbeitgeber müssen sich gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen, um auch für Eltern attraktiv zu sein. Diese stellen immerhin eine sehr große Mitarbeiter- bzw. Kandidaten-Zielgruppe dar", kommentiert Thomas Olbrich, Leiter der Kulturabteilung von karriere.at. "Wichtig ist, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam und rechtzeitig nach Möglichkeiten suchen, um eventuelle Schwierigkeiten abzufedern oder rechtzeitig umplanen zu können", betont Olbrich.

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