Ängste der Beifahrer von

Leiden am Beifahrersitz

Umfrage: Rasen und zu dichtes Auffahren sind nicht gerade vertrauensfördernd

Die Ängste der Beifahrer © Bild: (c) Ryan McVay/Thinkstock

Zu dichtes Auffahren, rasanter Fahrstil, Ablenkung, kritische Situationen, wenig Fahrroutine zählen zu den größten Ängsten der Beifahrer: Acht von zehn Österreichern können auf mindestens eine Situation zurückblicken, in der sie sich als Beifahrer unwohl gefühlt haben. Dennoch schätzen sich die Österreicher als mehr oder minder entspannte Beifahrer ein. 27 Prozent trauen sich jedoch nicht, ihr Unwohlsein gegenüber dem Fahrer zu artikulieren.

Laut einer Umfrage des Internet-Portals "AutoScout24" halten sich beinahe die Hälfte der Befragten (42 Prozent) selbst für einen entspannten Beifahrer – sie vertrauen dem Fahrer voll und ganz. Vor allem Personen über 50 Jahre (53 Prozent) achten dabei als Beifahrer nicht sonderlich auf das Verkehrsgeschehen. 38 Prozent sehen es hingegen als ihre Aufgabe an, vorausschauend den Fahrer auf kommende Situationen hinzuweisen und stufen sich deshalb als „Mit-Fahrer“ ein. Zehn Prozent halten sich selbst aufgrund von Erfahrung für den „bessere Autofahrer“ und weisen den Fahrer gerne auf seine Fehler hin.

Keinen Unterschied macht für 83 Prozent das Geschlecht des Fahrers, 14 Prozent fühlen sich jedoch sicherer, wenn ein Mann am Steuer sitzt, lediglich drei Prozent sagen das über Frauen. Den Frauen ist mit 88 Prozent Zustimmung übrigens eher egal ob Mann oder Frau am Steuer sitzt als den Männern (78 Prozent).

Rasanter Fahrstil und zu dichtes Auffahren

Jeder achte fühlt sich unwohl, wenn der Fahrer zu schnell und zu dicht auffährt. Unter einem Lenker, der sich nicht richtig auf die Straße konzentriert, weil er mit Handy, Radio oder einem CD-Wechsler hantiert - darunter leiden 55 Prozent der Befragten. 44 Prozent haben Angst vor Lenkern mit wenig Fahrroutine. Drei von zehn Beifahrern stört es, wenn sich der Fahrer ständig über andere Verkehrsteilnehmer aufregt, zwei von zehn (22 Prozent) fühlen sich bei rauchenden Fahrern unwohl, weil diese nur eine Hand am Steuer haben.

Kommt es zu einer kritischen Situation, reagieren zehn Prozent der Befragten nach dem Motto "Augen zu und durch" und sagen nichts. 17 Prozent der Österreicher halten sich am Türgriff fest oder bremsen mit, um so dem Fahrer auch ohne Worte zu zeigen, dass sie sich unwohl fühlen. Dieses Verhalten praktizieren die weiblichen Befragten (19 Prozent) häufiger als die männlichen (14 Prozent). Jeder Dritte Beifahrer sagt zumindest nach einiger Zeit, was er empfindet. Und 41 Prozent machen ihrem Ärger sofort Luft, um den Fahrer auf die Situation aufmerksam zu machen.

Schrecklichsten Auto-Accessoires

Abgefragt wurden bei der im Jänner durchgeführten Onlinebefragung von 523 Österreichern im Alter von 18 bis 65 Jahren auch die beiden "schrecklichsten Accessoires" im Auto. Deutlich auf Platz eins lag hier die Häkelrolle für Klopapier auf der Hutablage, sie wurde von 54 Prozent genannt. Auf Platz zwei landete der Wackeldackel (27 Prozent), dritter wurde die Holzkugel-Auflage auf dem Sitz (23 Prozent).

Die Leiden am Beifahrersitz

Das macht mich als Beifahrer nervös

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